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Für welchen Zeitraum habe ich Anspruch auf das 13. Monatsgehalt?


27.11.2007 19:36 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich habe folgende Frage:

Für welchen Zeitraum habe ich für dieses Jahr Anspruch auf das 13. Monatsgehalt bzw. kann man mir den Dezember und den November anteilig kürzen? Ich bin am 01.07.2007 erneut bei meiner Firma angefangen(Ich war bereits schon einmal dort beschäftigt von 04/92 - 06/06). Folgende exakte Formulierung steht in meinem Arbeitsvertrag:
Paragraph 2 - Bezüge
1. Der Angestellte erhält ein monatliches Bruttogehalt von 3.626,60 das am Ende eines jeden Kalendermonats nachträglich zahlbar ist.
2. Zusammensetzung des Gehaltes:
a. Grundgehalt € 3.600,00
b. gesetztliche Vermögensbildung € 26,60
3. Sonstige Leistungen der Firma ..... - die über das 12. Monatsgehalt hinausgehen - stellen freiwillige Zuwendungen dar und begründen keinen Rechtsanspruch.
4. Urlaubsgeld, 13. Monatsgehalt (Weihnachtsgeld) und Lohnfortzahlung werden gem. den betrieblichen Richtlinien gezahlt und betragen z.Zt.:
zus. Urlaubsgeld € 20,45/pro Urlaubstag
13. Monatsgehalt bei 12 Monaten Betriebszugehörigkeit 100% vom Monatsgehalt
ansonsten anteilig pro Monat 1/12 vom Monatsgehalt.

Darüber hinaus gibt es in meinem Arbeitsvertrag keinerlei Einschränkungen (z.B. das kein Anspruch wärend der Probezeit besteht oder ähnliches).

Für eine rasche Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst gehe ich davon aus, dass Ihr Arbeitsverhältnis zumindest noch bis zum 31.12.2007 fortbesteht.

Unter dieser Voraussetzung haben Sie gemäß Ihrem Arbeitsvertrag – sofern für dieses Jahr ein 13. Monatsgehalt/ Weihnachtsgeld ausbezahlt wird, worüber zu entscheiden sich Ihr Arbeitgeber für jedes Jahr vorbehält – einen anteiligen Anspruch auf das zusätzliche Monatsgehalt. Bei einer Betriebszugehörigkeit von 6 Monaten im Kalenderjahr 2007 (das frühere Beschäftigungsverhältnis spielt diesbezüglich keine Rolle) haben Sie Anspruch auf ein halbes Monatsgehalt (6/12), somit also auf EUR 1.813.-.

Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz dürfen Mitarbeiter in der Probezeit nicht von den zusätzlichen Leistungen ausgeschlossen werden.

Der von Ihnen geschilderte Sachverhalt und die abgedruckten Vorschriften Ihres Arbeitsvertrages rechfertigen keine Kürzung Ihres Gehalts für die Monate November und Dezember, sofern Sie Ihre Arbeitsleistung ordnungsgemäß erbringen.

Vorsorglich weiße ich Sie der Vollständigkeit noch darauf hin, dass der Arbeitgeber nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz berechtigt ist, bei krankheitsbedingter Abwesenheit den auf diese Fehlzeit entfallenden Anteil der Sondervergütung um ein Viertel (25%) zu kürzen (ohne Arbeit kein Lohn). Nach meiner Erfahrung machen die meisten Arbeitgeber davon jedoch keinen Gebrauch.

Bitte benutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

F. Lehmann
-Rechtsanwalt-
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