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Führungszeugnis - wann wird der Eintrag gelöscht

06.07.2008 16:49 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Tanja Stiller


Ich bin am 29.01.1999 zu 2 Jahren auf Bewährung wegen Gemeinschaftlicher Erpressung verurteilt worden. Ist diese Vorstrafe noch in dem Führungszeugnis (einfach, polizeiliches, behördliches)?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zuerst möchte ich Sie daraufhin weisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch eine Kollegin/ einen Kollegen vor Ort ersetzen kann.
Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund, der von Ihnen erhaltenen Angaben und dem eingesetzten Betrag wie folgt:

Gemäß § 34 Abs.1 Nr.3 BZRG beträgt die Frist nach deren Ablauf eine Verurteilung nicht mehr aufgenommen wird bei Verurteilungen zu 2 Jahren Freiheitsstrafe 5 Jahre.
Die Dauer der Freiheitsstrafe wird allerdings gemäß § 34 Abs.2 BZRG zu der Frist von 5 Jahren hinzuaddiert.
Gemäß § 36 BZRG beginnt die Frist mit dem Tag des Urteils.
Nach Ablauf dieser Frist (hier also 7 Jahre) wird die Verurteilung nicht mehr in FÜHRUNGSZEUGNIS eingetragen.
Wenn in Ihrem Fall keine NEUE Verurteilung hinzugekommen ist, steht die Verurteilung nicht mehr im Führungszeugnis.

Für Eintragungen im BUNDESZENTRALGERISTER beträgt allerdings die Tilgungsfrist gemäß § 46 Abs.1 Nr. 4 BZRG 15 Jahre, die sich nach Abs.3 um die Dauer der Freiheitsstrafe von 2 Jahren auf 17 Jahre verlängert.


Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen und eine erste rechtliche Orientierung bieten konnte.


Mit freundlichen Grüßen

Tanja Stiller
Rechtsanwältin




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