Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Führungszeugnis, Löschung von Einträgen - wann?

| 13.09.2008 14:02 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Hallo,

hier mein Sachverhalt:

in meinem Führungszeugnis befinden sich die zwei folgenden Einträge:

1. Rechtskräftig seit 08.01.1998
Datum der Tat: 28.12.1998
Betrug in drei Fällen und versuchter Betrug in drei Fällen
Vorschriften: STGB § 263, § 22, § 23 ABS. 2, § 53, § 56
Strafe: 1 Jahr 9 Monate, Bewährungszeit 3 Jahre
Bewährungszeit verlängert bis 07.01.2002
Strafe erlassen mit Wirkung vom 23.04.2003

2. Rechtskräftig seit 13.03.2003
Datum der Tat: 09.07.2002
Betrug
Vorschriften: STGB § 263 ABS. 1, § 56
Strafe: 8 Monate, Bewährungszeit 4 Jahre
Bewährungszeit verlängert bis 12.03.2008
Strafe erlassen mit Wirkung vom 17.04.2008

Frage Teil 1: Wann werden die beiden Einträge gelöscht?
Frage Teil 2: Gilt die Löschung für das Private und das behördliche Führungszeugnis?

Vielen Dank für Ihre Auskunft.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Grundsätzlich darf ich annehmen, dass es sich nicht um Jugendstrafen handelt.

Die Tilgungsfrist für die erste Strafe beträgt 15 Jahre, für die zweite Strafe 10 Jahre. Der Zeitpunkt des Beginns der Berechnung ist grundsätzlich der Tag des rechtskräftigen Urteils, nicht aber vor Erlass. Zeitpunkt des Beginns der Tilgungsfrist wäre in Ihrem Fall also der 24.04.2003 bzw. 18.04.2008. Ende der Tilgungsfrist wäre somit der 24.04.2018 bzw. 18.04.2018.

Die Strafe wird ein Jahr nach Tilgungsreife gelöscht.

Die Löschung erfolgt allerdings nicht peu á peu für jede Strafe gesondert, sondern erst wenn für alle Strafen die Löschungsvorrausetzungen erfüllt sind.

Nach meinen Berechnungen wäre dies der 24.04.2019.

Die Löschung gilt generell, also unabhängig davon wer Einsicht in das Bundeszentralregister begehrt und erhält.

Ich hoffe Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 02.11.2008 | 09:06

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

nach Beantwortung meiner ersten Frage habe ich bei dem Bundesamt für Justiz einen Antrag auf Nichtaufnahme gestellt.

Dieser wurde abgelehnt, jedoch wurde mir zugleich mitgeteilt, dass es auf Grund der langen Bearbeitungszeit (ca. 2 - 3 Monate), keinen Sinn macht meinen Antrag weiter zu verfolgen, da sämtliche Einträge ab dem 13.11.2008 nicht mehr in ein Führungszeugnis aufzunehmen sind.

Dies hat mich sehr überrascht, da nach Ihrer Berechnung noch ca. 9,5 Jahre bis dahin vergehen sollten!

Bei einer so gravierenden Abweichung ist es verständlich, dass ich mit dem per Lastschrift bezahlten Honorar nicht einverstanden bin.

Grundsätzlich finde ich das Portal "Frag-Einen-Anwalt" sehr gut, jedoch fühle ich mich unter den geschilderten Umständen falsch beraten.

Eine Rücküberweisung halte ich daher für selbstvertändlich.

Es wäre kein Problem, damit Sie en Sachveralt auch nachvollziehen können, das Antwortschreiben vom Bundesamt für Justiz zu übermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.11.2008 | 09:23

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gemäß den Bedingungen des Portals kann diese Nachfrage nicht diesem Rahmen beantwortet werden, da es sich um einen neuen Sachverhalt handelt. Die Option der Nachfrage soll dazu dienen Verständnisschwierigkeiten zu klären und nicht um weitere Fragen zu beantworten.

Meine Antwort halte ich unter Berücksichtigung des von Ihnen ursprünglich geschilderten Sachverhalts für richtig. Möglicherweise ändert sich die rechtliche Beurteilung durch Weglassen oder Hinzufügen relevanter Informationen.

Um den neuen Sacherhalt zu prüfen ist eine Einsichtnahme in die Unterlagen erforderlich.

Sie können mir die Unterlagen gerne direkt übersenden. Die Kosten hierfür sind aber nicht von diesem Beratungsportal gedeckt.

Es tut mir leid Ihnen auf diesem Wege nicht weiterhelfen zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Astrid Hein
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 04.11.2008 | 06:21

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Die Berechnung der Anwältin ist falsch.

"