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Führungskraft-Frage


20.01.2018 11:55 |
Preis: 40,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Johannes Kromer


Zusammenfassung: Der bloße Wunsch eine andere Stelle beim Arbeitgeber anzutreten, führt nicht zu einem Kündigungsrisiko.


Guten Tag,

ich bin seit 11 Jahren bei einer Sparkasse angestellt (TvöD-West). Vor zwei Jahren wurde ich vom Sachbearbeiter zur Führungskraft befördert. Ich stelle nun im Nachhinein fest, dass ich mich im operativen Geschäft (Sachbearbeiter) wohler fühle. Wenn ich der Sparkasse mitteile, dass ich nicht mehr Führungskraft sein möchte, kann ich dann gekündigt werden?

Vielen Dank!

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Meiner Antwort unterstelle ich, dass in Ihrer Sparkasse im Schnitt mehr als 10 Vollzeitkräfte beschäftigt sind, was für die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes wesentlich ist.

Nach § 1 KSchG ist eine Kündigung durch den Arbeitgeber nur möglich, wenn es hierfür eine soziale Rechtfertigung gibt. Dies kann in Form eines betriebsbedingten, verhaltensbedingten oder personenbedingten Grundes vorliegen.

Ein betriebsbedingter Grund kommt nur in Betracht, wenn Ihre Beschäftigungsmöglichkeit entfällt. Dies sehe ich in Ihrer Schilderung nicht.

Ein personenbedingter Grund kommt in Betracht, wenn Sie Ihre geschuldete Arbeitspflicht aus persönlichen Gründen nicht erbringen können, z.B. wegen Arbeitsunfähigkeit. Auch das ist hier nicht der Fall.

Es verbliebe der verhaltensbedingte Grund. Das wäre der Fall, wenn Sie sich weigern würden als Führungskraft zu arbeiten. Allerdings gehe ich davon bei Ihnen nicht aus. Vielmehr würden Sie wohl in einem persönlichen Gespräch darauf aufmerksam machen, dass Sie gerne wieder mehr im operativen Bereich arbeiten würden und gemeinsam mit dem Arbeitgeber hierfür eine Lösung suchen. Bis eine solche einvernehmliche Lösung gefunden ist, würden Sie sicherlich weiterhin Ihrer Arbeit als Führungskraft pflichtgemäß nachkommen. Eine Kündigungsgefahr sehe ich damit nicht.
Das einzige was Sie bedenken müssten, wäre natürlich, dass Sachbearbeiter in der Regel nicht so hoch bezahlt werden wie Führungskräfte. Entsprechend haben Sie ggf. mit Gehaltseinbußen zu rechnen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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