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Führerscheinentzung nach Trunkenheitsfahrt

15.09.2013 17:37 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Bei einer Fahrzeugkontrolle wurde bei mir eine Alkoholkontrolle durchgeführt. Hierbei ergab sich ein Wert von 1,1 Promille. Bei einer zweiten Messung in der Polizeiwache ein Wert von 1,24 Promille. Daraufhin wurde ich von den Polizisten gefragt, ob ich mit einer Blutentnahme im Krankenhaus einverstanden bin, dem stimmte ich zu. Ein Ergebnis ist mir nicht bekannt da die Blutprobe von der Polizei mitgenommen wurde. Der Führerschein wurde mir ebenfalls sofort abgenommen. Ich bin 36 Jahre alt und bis jetzt bin ich noch nicht durch Trunkenheit im Verkehr aufgefallen.

Nun zu meinen Fragen:
1. Welche Schritte soll ich unternehmen? Akteneinsicht fordern....
2. Mit welchen Strafmaß ist zu rechnen?
3. Ich bin noch im Besitz einer Mofa Prüfbescheinigung. Darf ich Mofa fahren?
4. Kann ich das Strafmaß selbst noch beeinflussen (Seminar oder ähnliches)?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat wegen Trunkenheit im Verkehr (§ 316 BGB ) vor. Darunter und über o,5 Promille läge eine Ordnungswidrigkeit (§ 24a StVG ) vor.

Nun zu Ihren Fragen:

1.
Selbst erhalten Sie keine Akteneinsicht. Sie sollten einen Verteidiger beauftragen, welcher Akteneinsicht nehmen kaan und auch prüfen wird. ob dir Blutalkoholuntersuchung einwandfrei erfolgt ist.

2.
Im Falle einer Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr müssen Sie mit einer Geldstrafe rechnen, sofern Sie keine Vorbelastungen haben. Außerdem müssen Sie mit einem Entzug der Fahrerlaubnis (§ 69 StGB ) und der Anordnung einer Sperrfrist für die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis (§ 69a StGB ) von 6 Monaten rechnen.

Handelt es sich nur um eine Ordnungswidrigkeit, müssen Sie nur mit einem Bussgeld und einem Fahrverbot rechnen.

3.
Mofa dürfen Sie noch fahren.

4.
Das Strafmass können Sie selbst nicht beeinflusse.

Ich empfehle Ihnen nochmals, einen Verteidiger zu beauftragen, mit dem Sie dann auch weitere Einzelheiten erörtern können.



Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen .weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

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