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Führerscheinentzug wegen 315C, 1.MPU negativ jetzt Umzug in Schweiz - Führerschein?

10.07.2011 21:06 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


22:28

Hallo miteinander,

wurde am 17.02.2010 zu 15 Monaten Sperrfrist, 7 Punkten wegen vors. Gefährdung des Strassenverkehrs in zwei tatmehrheitlichen Fällen verurteilt!
Am 16.06.2011 ging meine Sperrfrist zu Ende, hatte am 29.06.2011 meine 1.Mpu, aber leider negativ.
(Beide Gutachten sind bei mir) Werde morgen den Antrag auf Fahrerlaubnis zurückziehen.
Einen Tag nach der MPU erhielt ich einen erfreulichen Anruf aus der Schweiz und werde diese Woche dort meinen Arbeitsvertrag unterzeichnen.
(Unbefristet ab 1. September 2011)
So und jetzt meine Frage:

Meinen Hauptwohnsitz melde ich um in die Schweiz und ziehe dort auch komplett hin!
Nach Jona im Kanton St. Gallen.
Kann ich in der Schweiz meinen Führerschein neu machen und dann zu Besuch nach Deutschland ( Alle 3-4 Monate für ein Wochenende )?
Das Auto möchte ich zulassen auf meinen Hauptwohnsitz in Jona Sankt Gallen.

MfG :)

Max

10.07.2011 | 22:07

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage(-n), die ich Ihnen wie folgt beantworten möchte:

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass es Ihnen ohne eine bestandene MPU auch als Inhaber einer Schweizer Fahrerlaubnis nicht erlaubt ist, auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ein KFZ zu führen. Dies ergibt sich aus § 29 FeV (Fahrerlaubnisverordnung). Bitte beachten Sie, dass dies auch für im EU-Ausland erlangte Fahrerlaubnisse gilt. Die entsprechende Regelung wurde im Zuge der 3. Führerscheinrichtlinie eingeführt, um den sog. Führerscheintourismus abzustellen.

Sollten Sie dennoch in Deutschland fahren, machen Sie sich des Fahrens ohne Fahrerlaubnis schuldig (§ 21 StVG (Straßenverkehrsgesetz).

Gleichwohl steht es Ihnen selbstverständlich frei einen Führerschein in der Schweiz zu machen.

Ich hoffe Ihnen, einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Rückfrage vom Fragesteller 10.07.2011 | 22:11

Sehr geehrter Herr Kämpf,

vielen Dank für ihre Auskunft.
Aber was ich persönlich nicht verstehe, meine Sperrfrist ist zu Ende, ich bin aus Deutschland abgemeldet und in der Schweiz mein Hauptwohnsitz gemeldet!
Ich bin definitiv über 185 Tage in der Schweiz.
Das geht mir irgendwie nicht ganz ein.

MfG :)

Rückfrage vom Fragesteller 10.07.2011 | 22:14

Sehr geehrter Herr Kämpf,

vielen Dank für ihre Auskunft.
Aber was ich persönlich nicht verstehe, meine Sperrfrist ist zu Ende, ich bin aus Deutschland abgemeldet und in der Schweiz mein Hauptwohnsitz gemeldet!
Ich bin definitiv über 185 Tage in der Schweiz.
Das geht mir irgendwie nicht ganz ein.

MfG :)

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.07.2011 | 22:28

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage darf ich Ihnen wie folgt beantworten.

Es ist zwar zutreffend, dass die im Rahmen des Strafprozesses für die Gefährdung des Straßenverkehrs ausgesprochene Sperrfrist abgelaufen ist. Gleichwohl ordnete die Fahrerlaubnisbehörde als Verwaltungsbehörde eine MPU an. Die Wiedererteilung Ihrer Fahrerlaubnis und damit die Berechtigung in Deutschland ein KFZ zu führen ist vom Bestehen der MPU abhängig.
Ob und inwiefern Sie in der Schweiz Ihren Wohnsitz angemeldet haben und auch die Tatsache, dass Sie dort leben, ändert an Vorstehendem nichts.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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