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Führerscheinentzug bzw. Fahrverbot in der Probezeit - 10 Jahre Hemmung -Pkt.abbau

02.02.2015 10:08 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Hallo,

vor kurzem habe ich eine Ermahnung der Führerscheinstelle erhalten mit der Aufführung meines Punktestandes.
Mir fiel auf, dass aus dem alten Punktesystem noch 9 Punkte bestand haben (im neuen System entsprechend 4 Punkte).
Die Rechtskraft dieser drei Eintragungen (zu jeweils 3 Punkten) trat jeweils ein
14.01.2010
12.03.2010
21.10.2010
Meinen Führerschein erlangte ich mit 18 Jahren, erstmals in April 2003.
Während meiner damaligen 2 jährigen Probezeit gabe es verschiedene Geschwindigkeitsverstöße, Rotlichtverstoß, die auch mit Punkten "behandelt" wurden.
Ein Vergehen endete in einem einmonatigen Fahrverbot.
Weiterhin nahm ich an einer angeordneten Nachschulung teil.
Daraufhin verlängerte sich meines Wissens meine Probezeit um 2 Jahre (also dann insgesamt 4 Jahre).
Ende 2006 erhielt ich ein 3 monatigs Fahrverbot (hier weiss ich über die Gründe nicht mehr genau Bescheid).
Die Rückgabe bzw. Wiedererteilung lief ohne MPU oder ähnliches statt und fand zum 07.01.2007 statt.

Auf Rückfrage hin wurde mir nun mitgeteilt, dass dieses Fahrverbot einem
Fahrerlaubnisentzug entspricht.
Auf diesen Fahrerlaubnisenzug hin, scheint nach Aussage des Amtes nun eine 10 Jährige Hemmung im Bezug auf Punkteabbau vorliegen, was wiederrum erklären würde, wiese die drei Eintragungen zu jeweils 3 Punkte noch immer nicht gelöscht sind.
Es ging dabei, nur Informationshalber, nie um Alkohol, Drogen oder Straftaten, sondern lediglich um OWI´s im "Punktebereich".

Sind diese Annahmen und Aussagen von mir und Amtsseite korrekt ??
Ist es korrekt, dass eine 10 Jährige Hemmung des Abbaus aufgeworfen wird ??
(die Frage der Verhältnismässigkeit ist dabei ja letztlich nicht zielführend....).

Was gibt es eventuell für Möglichkeiten ?? (ausser der Teilnahme an einem Punkteabbau -1 Pkt. über einen entsprechenden Kurs)
Kann man das anfechten ??
Stimmen die Zeitrechnungen ??


Vielen Dank für Licht in der Dunkelheit....














Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Normale Ordnungswidirgkeiten wurden nach altem Recht maximal 5 Jahre im VZR gespeichert und dies auch nur, wenn sich die Eintragungen durch neue Eintragungen verlängerten. Ansonsten galt eine Frist von 2 Jahren plus 1 Jahr Überliegefrist.

Ein 3 monatiges Fahrverbot ist auch nicht mit dem Entzug der Fahrerlaubnis gleichzusetzen. Sofern dies ein Entzug gewesen wäre, hätte ein förmlicher Neuantrag auf Wiedererteilung gestellt werden müssen. Diese Informationen sind also nicht nachvollziehbar.

Nach Ihren Angaben, hatten Sie die letzte Eintragung am 21.10.2010 bekommen? Dann müssten die Punkte theoretisch am 21.10.2013 getilgt worden sein, sofern keine weiteren Eintragungen hinzugekommen sind.

Sofern hier noch weitere Eintragungen hinzugekommen sind, müssten die Punkte spätestens am 14.01.,
12.03.; 21.10.2015 getilgt werden.

Anfechten kann man die Eintragung nicht. Sofern diese aber auf unrichtigen Angaben beruht, kann dies berichtigt werden. Hier müsste man aber zunächst prüfen, welche Eintragung falsch ist. Das ist ohne konkrete Einsicht in die Akte nicht möglich.

Eine andere Möglichkeit als das Seminar sehe ich leider nicht.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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