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Führerscheinentzug/ Strafbefehl


16.10.2006 14:13 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Ich habe folgendes Problem und Fragen:

Am 12.ten August bin ich morgens von der Regennassen Fahrbahn abgekommen. Allerdings hatte ich auch einen Alkoholspiegel von 1,41 Promille. Heute habe ich nun einen Brief vom Amtsgericht bekommen, welcher aussagt, dass ich 30 Tagessäze a 35 Euro+Gerichtskosten innerhalb der nächsten zwei Wochen zu zahlen habe. Desweiteren soll mir mein Führerschein dann für 9 Monate entzogen werden.
Meine Fragen hierzu: gibt es eine Möglichkeit Ratenzahlung zu beantragen, denn soviel Geld kann ich nicht aufbringen ( oder muss ich dann wirklich eine Haftstrafe ableisten)?
Und meine zweite Frage: muss ich meinen Führerschein wirklich sofort abgeben, ich habe nämlich mal gehört, dass man dazu nach eingang des Bescheides nicht zwei wochen, sondern 3 Monate Zeit hätte??
Und ist die Strafe irgendwie zu mildern??

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Grundsätzlich ist die Verhängung von 30 Tagessätzen in Ihrem Fall tat- und schuldangemessen und bei einer Ersttat auch üblich. Im Hinblick auf die Beurteilung der Höhe des Tagessatzes fehlen mir die näheren Angaben – hier wird das monatliche Nettoeinkommen durch 30 dividiert, wobei Abschläge etwa bei Unterhaltsverpflichtungen vorzunehmen sind.

Eine Ratenzahlung kann nach Rechtskraft des Strafbefehls schriftlich oder persönlich bei der Gerichtshilfe der Staatsanwaltschaft (Vollstreckungsbehörde) beantragt werden. Einkommensnachweise und Nachweise über Ausgaben (Miete, Kreditraten o.ä.) sind dann beizufügen.

Da Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen worden ist, müssen Sie Ihren Führerschein auch sofort abgeben. § 25 Abs. 2 a S.1 StVG, auf den Sie anspielen, gilt nur im Bereich von Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit einem Fahrverbot. Die Entziehung der Fahrerlaubnis wird anders behandelt.

Ob eine Milderung der Strafe möglich ist, kann erst nach Akteneinsicht abschließend beurteilt werden. Wenn Sie mit der Höhe des Tagessatzes nicht einverstanden sind, sollten Sie diesbezüglich einen auf die Rechtsfolge beschränkten Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen. Für eine Wahrnehmung Ihrer Interessen stehe ich Ihnen hier gerne zur Verfügung.

Ich bedaure, Ihnen kein für Sie günstigeres Ergebnis mitteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
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