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Führerscheinentzug - Sperrfrist vorbei - Umzug - Widererteilung

20.05.2016 18:58 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

ich habe im Juli letzten Jahres meinen Führerschein verloren, da ich immer alle Ordnungswidrigkeiten bezahlt habe. Und ja, leider ist es meine Schuld, zu oft zu schnell gefahren zu sein. Dies macht man ja im Außendienst häufig, wenn man von Termin zu Termin hastet. Mein Fehler, und das kommt sicherlich auch nicht mehr vor.

Ich hätte bereits im März die Wiedererteilung meiner Fahrerlaubnis beantragen können in Deutschland. Da ich jedoch von dem Umzug nach Gran Canaria wusste und dieser geplant war, wollte ich erst diesen abwarten. Nun bin ich seit 2 Wochen auf Gran Canaria (Spanien) wohnhaft. Eine Anmeldung ist auch erfolgt, jedoch muss man nun als Deutscher noch auf den Besuch der "policia local" warten, da diese in einem Touristengebiet neuerdings überprüfen, ob man wirklich dort wohnt.

Jetzt jedoch meine Frage, kann ich hier auch eine Wiedererteilung meiner Fahrerlaubnis beantragen? Oder muss ich dieses dennoch in Deutschland tun? Kann es sein, dass ich in DE eine MPU machen muss? Hier in Spanien gibt es glaube ich keine. Wie wäre der Ablauf hier in Spanien? Ich habe in Deutschland seit Februar 2016 keine Sperrfrist mehr. Nur erschien es mir unsinnig, wenn ich sowieso in Spanien lebe, dass ich hier noch einen Führerschein beantrage, wenn ich diesen in 6 Monaten eh umschreiben müsste, wie mir gesagt wurde von der Policia Local.

Kann mir nun jemand eine Auskunft geben, ob ich zum einen ohne MPU eine Wiedererteilung beantragen kann? zum anderen, ob ich aus Deutschland noch irgendetwas dazu brauchen? Da ich ja umgezogen bin, wäre auch zu fragen, ob ich jetzt erst 185 Tage zur Wiedererteilung warten muss? Ich lebe ja jetzt hier, und von daher wäre ja auch eigentlich Spanien zuständig mir meinen wieder auszustellen. Verfällt meine Fahrerlaubnis? Reich die Anmeldung bei der Policia oder muss ich noch ins Einwohnermeldeamt? Oder brauche ich erst meine Residencia bevor ich meinen Fürherschein wieder beantragen kann? Meine NIE-Nummer habe ich bereits und dort auch nachgewiesen wo ich wohne. ODer reicht eine Anmeldung bei der Stadt? Wobei die Policia Local dann ja auch erst losgeschickt wird zu überprüfen ob ich da wohne. Oder kann man alles etwas beschleunigen?

Ich danke für Antworten und evtl. auch für Antworten für Rückfragen meiner Seite.
20.05.2016 | 20:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass Sie bei einem Antrag auf Wiedererteilung in Deutschland eine MPU zu machen hätten. Voraussetzung für einen Antrag wäre allerdings auch noch eine deutsche Meldeadresse.
Wenn Sie jetzt aber in Spanien wohnen, dann können Sie dort den Führerschein neu machen, also keine bloße Umschreibung (erkennbar an einem 70D Vermerk, der nicht enthalten sein sollte). Die Sperrfrist ist bei Ihnen auch bereits abgelaufen.

Vgl.: http://www.123recht.net/Fuehrerschein-trotz-MPU-__a146224.html

Den Führerschein können sie bereits jetzt in Spanien beantragen, sodass Sie aber um die üblichen Tests nicht herumkommen, wohl aber um die MPU in Deutschland. Sollte Ihnen dann der spanische Führerschein mit spanischer Adresse ausgestellt werden und kein 70D Vermerk enthalten, können Sie damit auch wieder in Deutschland fahren, ohne ihn umtauschen zu müssen und ohne, dass die deutschen Behörden Zweifel daran haben könnten. Eine MPU bräuchten Sie dann nicht mehr machen. Auch brauchen Sie noch nicht sechs Monate in Spanien wohnen, um diesen neu zu erwerben. Im Notfall warten Sie dann bis zur Erteilung die Zeit noch ab, falls sich Spanien dort zieren sollte, wovon ich aber nicht ausgehe.

Sie sollten daher Kontakt mit einer Fahrschule aufnehmen und dort die entsprechenden Schritte durchlaufen. Ein bloßer Antrag auf Wiedererteilung reicht dabei nicht aus, um eine deutsche MPU zu umgehen, da sonst ein 70D Vermerk eingetragen wäre.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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