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Führerscheinentzug, Führerschein dann ganz neu machen?


| 28.08.2005 12:36 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte sehr gerne zwei Fragen:

Mein Mann wurde wegen Trunkenheit am Steuer sein Führerschein entzogen. Er kann erst nach 6 Monaten einen neuen Führerschein beantragen.

Meine Frage:

1. Muss mein Mann seinen Führerschein ganz neu machen? Sprich, Fahrunterricht usw. absolvieren?
Was passiert, wenn er wiederholt die MPU nicht schafft? Ist sein Führerschein für immer weg?

2. Momentan läuft die Sache über einen Rechtsanwalt, aber aus seinem Schreiben heraus, will die Stadtbehörde den ganzen Sachverhalt an die Staatsanwaltschaft weiterleiten.
Was kommt denn da noch auf meinen Mann zu? Geldstrafe oder dass der Führerschein endgültig fort ist?

Für eine Beantwortung der o. g. Fragen bedanke ich mich vorab.

Mit freundlichen Grüßen

M.M.
28.08.2005 | 13:50

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

für Ihre Anfrage bedanke ich mich recht herzlich und möchte Sie sogleich unter Berücksichtigung der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen summarisch (s. Hilfe-Button) beantworten.

1.
Nein! Wenn Ihr Mann durch jene Tat nicht wider Erwarten 18- Punkte in der Flensburger Kartei erreicht hat, muss er anschließend nicht den theoretischen bzw. praktischen Teil für den Führerschein neu absolvieren. Er muss lediglich einen neuen Antrag stellen, wo dann die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges (insbesondere gesundheitlich und psychologisch) überprüft wird. Wenn er die MPU dann „wieder“ nicht schafft, kann er später einen neuen Antrag auf Erteilung des Führerscheins stellen, wo dann eine erneute MPU fällig ist (realistisch aber nicht vor Ablauf eines weiteren Jahres!).

2.
Es wird vermutlich ein Strafbefehl angeordnet werden, der dann die Sache beendet. Im Rahmen dieses Strafbefehls wird voraussichtlich eine Geldstrafe und eine Entziehung der Fahrerlaubnis mit Sperrfrist (nicht unter 6 Monaten) angeordnet. Ob es sich dann lohnt, dagegen Einspruch einzulegen, wird ihr damit vertrauter Rechtsanwalt entscheiden müssen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben. Gerne stehe ich auch für die weitere Vertretung zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich dazu einfach über den untenstehenden link!

mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

<A href="http://www.anwaltskanzlei-hellmann.de">www.anwaltskanzlei-hellmann.de</A>
<A href="mailto:mail@anwaltskanzlei-hellmann.de">E-Mail an Rechtsanwalt Hellmann</A>



Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 28.08.2005 | 14:25

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

vielen Dank für die schnelle Beantwortung!

Hier ein Auszug aus dem Schreiben unseres Rechtsanwaltes:

"Bußgeldangelegenheit:

Mit der vorliegend ermittelten Atem-Alkohol-Konzentration (AAK) in Höhe von 0,3 mg/l ist objektive Tatbestand eines Überschreitens der 0,25 mg/l-Grenze gemäß § 24 a StVG gegeben.

Die uns überlassenen Messunterlagen, einschl. des Messergebnisses der durchgeführten Alcotestüberprüfung mittels des zur Anwendung gekommenen geeichten Messgeräts, haben wir auf die Ordnungsmäßigkeit überprüft und gegenwärtig keine Verfahrensfehler ermitteln können.

Da gerade bei Alcotestüberprüfungen weitere Formalitäten im Vorfeld der eigentlichen Messung zu berücksichtigen sind, wollen wir alles weitere der angebotenen Besprechung vorbehalten."

Und dann ein weiteres Schreiben an die Stadt MA für Sicherheit und Ordnung; also nicht die Fahrerlaubnisbehörde von unserem Wohnort; weil mein Mann in einem anderen Ort die Tat begangen hat:

"Von einer vorherigen Abgabe des Vorgangs an die Staatsanwaltschaft bitten wir daher höflichst abzusehen."

Sie als Experte wie würden Sie das weitere Verfahren sehen?

Mein Rechtsgefühl sagt mir, dass mein Mann eine saftige Geldstrafe bekommt und - so wie Sie sagen - unter 6 Monaten die Sperrfrist erhält.

Für eine weitere Beantwortung meinerseits danke ich.

Mit freundlichen Grüßen

M.M.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.08.2005 | 15:12

Sehr geehrte Dame,
eine Verurteilung (wie oben beschrieben) kommt nur in Betracht, wenn Ihr Mann eine BAK (die auch gemessen sein muss!) von 1.1 Promille (oder mehr) hatte, da dann eine Fahruntüchtigkeit unwiderleglich vermutet wird. Anders ist dies nur, wenn konkrete Ausfallerscheinungen auftraten (relative FAhruntüchtigkeit).

Mangels vorliegender Akte läßt sich dies leider nicht abschließend beurteilen. Aber aufgrund der geringeren Alkoholisierung würde ich mir keine zu großen Gedanken machen!

Hochachtungsvoll

RA Hans-Christoph Hellmann

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