Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Führerschein wiedererteilung nach 15 Jahren

| 02.03.2016 13:27 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Führerschein 2003 abgegeben aufgrund Punktekonto voll.

-Punkte stammen hauptsächlich aus strafen durch "nicht eingetragen Fahrzeugteile"
- 1 Eintrag Betäubungsmittel (Cannabis) wurde bei einer Verkehrskontrolle im Blut nachgewiesen.

Frage:

Ist eine Wiedererteilung für mich einfacher wenn ich bis 2018 warte (angeblich werden nach 15 Jahren alte Delikte gelöscht?) ?

02.03.2016 | 14:36

Antwort

von


(206)
Borussiastraße 112
44149 Dortmund
Tel: 0231/ 96 78 77 77
Web: http://www.ra-jeromin.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen wie folgt beantworte.

Ich gehe davon aus, dass Ihre Frage, ob es "einfacher" ist, bis 2018 zu warten, darauf abzielt, ob Sie dann keine MPU machen müssten.

Ich verstehe Sie zunächst so, dass 2003 entweder eine Entziehung Ihrer Fahrerlaubnis vorlag, oder Sie aufgrund der reinen Androhung, dass eine Entziehung erfolgen wird, auf die Fahrerlaubnis verzichtet haben (rechtlich gesehen macht dies keinen Unterschied).

Entziehung und Verzicht sind in § 28 Absatz 3 Nr. 6 bzw. Nr. 7 StVG geregelt und werden im Fahreignungsregister eingetragen.

Die Tilgungsfrist für diese Eintragungen (und damit die Verwertbarkeit für MPU-Anordnungen) beträgt grundsätztlich zehn Jahre, § 29 Absatz 1 Nr. 3 a Straßenverkehrsgesetz. Nach Absatz 5 dieser Norm beginnt der Verjährungslauf aber erst 5 Jahre nach Rechtskraft der Entziehung bzw. des Verzichts.

Die Verwertbarkeit besteht daher für 15 Jahre und endet 2018 (bitte schauen Sie nach, wann 2003 Rechtskraft eintrat), sobnald seit Rechtskraft 15 Jahre vergangen sind.

Danach droht keine MPU mehr.

Ich hoffe Ihnen auf diesem Weg eine hilfreiche erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jeromin
Rechtsanwalt




Bewertung des Fragestellers 02.03.2016 | 14:43

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

sehr gut _ Schnell und verständlich .

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Jens Jeromin »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 02.03.2016
5/5,0

sehr gut _ Schnell und verständlich .


ANTWORT VON

(206)

Borussiastraße 112
44149 Dortmund
Tel: 0231/ 96 78 77 77
Web: http://www.ra-jeromin.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Strafrecht, Fachanwalt Verkehrsrecht