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Führerschein weg nach Alkoholkontrolle


| 30.10.2006 13:02 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Meinem Sohn 18 Jahre wurde der Führerschein vor einer Woche bei einer Alkoholkontrolle eingezogen. Atemalkohol ergab 1,4 Promille und der Bluttest dann 1,7 Promille. Aufgrund einer vorangegangener Virusinfektion waren seine Leberwerte verändert.Wird auch vom Hausarzt so bestätigt. Kann man oder sollte man gegen den Blutwert Einspruch erheben? Besteht die Möglichkeit die MPU zu vermeiden? Daß das Mist war ist im nun klar.

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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Die MPU wird regelmäßig seitens der zuständigen Straßenverkehrsbehörde ab einer BAK (Blutalkoholkonzentration) von 1,6 Promille angeordnet. Relevant ist dahingehend der zum Tatzeitpunkt vorhandene Wert.
Der wohl später gemessene BAK- Wert wird regelmäßig auf den bei der Tat vorhandenen Wert zurückgerechnet. Ob bzw. in welchem Maße dies bereits geschah, kann ich Ihrer Anfrage nicht entnehmen. Bitte ergänzen Sie diese im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion.

Einen Einfluss der schlechten Leberwerte Ihres Sohnes auf die Atem- oder Blutalkoholkonzentration kann ich nicht nachvollziehen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
www.kanzlei-kaempf.net

Nachfrage vom Fragesteller 06.11.2006 | 08:39

Sehr geehrter Herr Kämpf,
herzlichen Dank für die schnelle Beantwortung. Das Ergebnis der BAK beträgt 1,7 Promille. Zwischen der Verkehrskontrolle und der Blutabnahme waren, nach der schriftlichen Mitteilung des Amtsgerichtes, 40 Minuten Unterschied. Eine Rückrechnung ist meines Erachtens nicht erfolgt. Wortlaut "Zur Zeit der Blutabnahme betrug die BAK 1,7 Promille". Was ist nun zu tun?

Mit freundlichen Grüßen

Ergänzung vom Anwalt 06.11.2006 | 14:23

Sehr geehrter Fragessteller,

Vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Nun bleibt Ihnen, zunächst die weiteren Schritte der Behörden abzuwarten. Falls sich Ihr Sohn nicht bereits bei der Verkehrskontrolle gegenüber der Polizei einließ, wird Ihm in Kürze wohl ein Anhörungsbogen zugehen.
Voraussichtlich wird später ein Strafbefehl gegen Ihren Sohn ergehen. Diesem können Sie auch die von Staatsanwaltschaft und/ oder Gericht für den Tatzeitpunkt ermittelte BAK entnehmen.
Falls diese unter 1,6 Promille liegt und es sich um eine Ersttat handelt, wird regelmäßig keine MPU angeordnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
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