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Führerschein neue Rechtslinie

10.10.2011 17:58 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte bzgl. Verkehrsvergehen eine über 2 Jahre dauernde behördl. Sperre. Nach erfolgter positiv absolvierten MPU durfte ich nach der alten Regelung sämtl. Führerscheinklassen neu machen (theorie+Praxisprüfung in der Fahrschule).

Ich entschied mich aus Kosten-Nutzengründen damals für den BE (KFZ zzgl. Anhängerprüfung).
Das war 2005 und ich bin seit dem in unuterbrochenen Besitz der Fahrerlaubnis ( 0 Punkte in Flensburg oder sonstwo )

Aufgrund meiner beiden Wohnsitze (München und Tirol-Österreich) habe ich mich entschieden, den dt. Führerschein in einen österr. umschreiben zu lassen, da mein privater Lebensmittelpunkt in österr. ist, wo auch das Elternhaus steht.
Steuersitz ist München.

Nebenher war der Hauptgrund für mich, daß nach einem absolvierten Kurs ich in österr. ein 125ccm Moped fahren darf - ich besitze so eins und möchte es auch ausserhalb des Eigengrundes nutzen. Darf hierzu bemerken, daß ich österr. Staatsbürger bin.

Kann ich nach der jetzigen Regelung den 7,5 Tonner Schein beantragen (bzw. den bis <_ 12.000 kg)?
Falls ja, kann ich eine Bescheinigung bekommen welcher von der österr. Behörde anerkannt wird?

Oder muss ich aufwendig den FS wieder in einen dt. umschreiben lassen und nach Erhalt der noch fehlenden Klasse wieder retoure umschreiben??

Die Problematik sehe ich darin, das die Behörde des Hauptwohnsitzes für den Führerschein zuständig ist. Da ich in jungen Jahren den FS in Deutschland erworben habe und eventuell jetzt den alten 7,5 Tonner zurückbekommen könnte - wie stellt man es an, daß ich die alte Klasse in D bekomme und in A in meinen FS nachtragen lassen kann.

Nach der neuen Regelung sehe ich keinerlei behördl. Gründe für Bedenken der Fahrtüchtigkeit, da ich ja seit 6 Jahren seit Entzug des FS aktiv am Strassenverkehr teilnehme.

Vielen Dank

Mit freundlichsten Grüßen
10.10.2011 | 21:03

Antwort

von


(194)
Unnaer Str. 3
58636 Iserlohn
Tel: 02371/13000
Tel: 0172/5256958
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes, wie folgt.

Eine Neuerteilung scheidet wegen Ihres dauerhaften Aufenthaltes in AT aus. Die deutschen Behörden sind in der Tat unzuständig. Allenfalls könnten Sie versuchen, sich von der ehedem zuständigen deutschen Behörde einen Auszug aus der Führerscheinkartei ausdrucken lassen, hier geht auch die frühere Erteilung der Klasse 3 heraus hervor, und auf Basis dieses Dokumentes sich um eine Neuerteilung der Klasse C1E in AT bemühen.

Die Erfolgsaussichten sind in Ermangelung der Kenntnisse österreichischen Rechts nicht abzuschätzen. Allerdings stellt o.g. Auszug die einzige behördl. Bestätigung dar, die Sie von deutscher Seite erhalten können.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 11.10.2011 | 17:10

Danke für die Rückantwort.

Gesetzt der Fall ich würde meinen Hauptwohnsitz wieder nach D verlegen und den A Führerschein wieder in ein dt. Dokument umschreiben lassen - wird mir dann die alte o.g. Klasse eingetragen?

Mit freundlichen Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.10.2011 | 17:15

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Erlangung der Klasse(n) C1(E) ist nur durch Neuerteilungsantrag möglich.

Ob diese prüfungsfrei erteilt wird (die alte 2-Jahres-Frist gibt es nicht mehr) hängt von den Gepflogenheiten des jeweiligen Bundeslandes ab. Während BW beispielsweise oftmals auf Prüfungen verzichtet, fordert Bayern diese nahezu durchgängig ab einem Entzugszeitraum von 10 Jahren.

Ein Entzugsdatum in 2003 vorausgesetzt, wäre eine Neuerteilung WAHRSCHEINLICH prüfungsfrei zu erwarten.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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