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Führerschein aus der Türkei


02.05.2005 13:39 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Hallo, ich bin Deutscher hatte zur Wendezeit einige Auffälligkeiten wegen F.o.FÜ wobei ich u.a. auch wegen Urkundenfälschung meinen Mopedlappen entzogen bekommen habe 1991-92 (nicht im Zusammenhang mit autofahrt, Auto habe ich nie gemacht, später kamen dann einige Sachen ohne FÜ dazu, wurde für die letzte Sache dann 98 verurteilt mit Sperre ist auch abgelaufen.
Jetzt habe ich seit Ende 97 einen Türkischen FÜ im Jahr 98 wurden darauf hin die Anzeigen von Verkehrskontrollen eingestellt da dieser nach eingehender Prüfung legal war.Zur Zeit wohne ich in der Türkei habe auch Aufenthaltsgenehmigung Ausweis seit okt. 97 vorher habe ich 96-97 auch dort gewohnt.Bin hier nicht gemeldet und habe es auch nicht mehr vor!
Jetzt hat mann mich angehalten den FÜ der Deutschen Behörde überstellt und einen Aktenvermerk diesbezüglich gemacht das ich im Deutschen Straßenverkehr nicht damit fahren darf ohne eine MPU zu machen.
Meine Fragen?
-kann dies mir im nachhinein noch aberkannt werden wenn ich hier
meine "Eltern besuchen" will hier zu fahren
-verjährt MPU letzter Vorfall 1997(keine Drogen oder Alkofahrten)
-wo ist es gesetzlich niedergeschrieben
-wie kann man dagegen vorgehen
DANKE

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Sehr geehrte(-r) Fragesteller(-in),

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese möchte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Nach § 4 Abs. 3 Nr. 3 IntKfzVO gilt:

"Die Berechtigung nach Absatz 1 (Anmerkung: zum Führen von Kfz im Inland) gilt nicht für Inhaber ausländischer Fahrerlaubnisse [...] denen die Fahrerlaubnis im Inland vorläufig oder rechtskräftig von einem Gericht oder sofort vollziehbar oder bestandskräftig von einer Verwaltungsbehörde entzogen worden ist, denen die Fahrerlaubnis bestandskräftig versagt worden ist oder denen die Fahrerlaubnis nur deshalb nicht entzogen worden ist, weil sie zwischenzeitlich auf die Fahrerlaubnis verzichtet haben."

Dies gilt sowohl für Personen ohne deutschen Wohnsitz (§ 4 IntKfzVO) als auch für Personen mit deutschem Wohnsitz (§ 28 FeV; § 31 FeV).

Würden Sie dann trotzdem im Bundesgebiet ein Kfz. führen, stellt dies eine Straftat dar: § 21 StVG, "Fahren ohne Fahrerlaubnis" dar.

Ich kann Ihnen deswegen nur nachdrücklich davon abraten, in DE ein kfz. zu führen!

Eine „Verjährung“ der MPU aus 1997 existiert nicht. Vielmehr können die deutschen Straßenverkehrsbehörden eine neue MPU anordnen, so von den Verwaltungsgerichten entschieden im Falle der sog. EU-Führerscheine aus Osteuropa.

Ich sehe deswegen keine rechtlichen Möglichkeiten für Sie, gegen den Wunsch der Behörde vorzugehen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung, genauso für eine weitergehende Interessenwahrnehmung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

Tel.: +49 (0)39 483 97825
Fax: +49 (0)39 483 97828
E-Mail: ra.schimpf@gmx.de
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