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Fristlose Kündigung von Minijob: Verhalten? Arbeit anbieten?

| 30.08.2019 20:06 |
Preis: 30,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Bei meinem Sohn volljährig (Schüler) erfolgte beim Minijob (Tankstelle) vor wenigen Tagen eine fristlose Kündigung, hilfsweise eine ordentliche Kündigung (verhaltensbedingt, angeblich nicht ordnungsgemäß krankgemeldet, Sachverhalt strittig, mündlicher Arbeitsvertrag). Seine nächste Schicht begänne am Sonntagmittag.
KURZE FRAGE: Muß er (obwohl er aus dem Dienstplan bereits gestrichen ist) am Sonntagmittag erscheinen und seine Arbeitskraft anbieten? (Ich meine, früher wäre das erforderlich gewesen?). Die Chefin ist allerdings am Sonntag nicht da.
Die weiteren Abläufe sind mir klar: Beratungsschein, Rechtsanwalt, PKH-Antrag, Klage binnen 3 Wochen.
HERZLICHEN DANK!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihr Sohn muss nicht seine Arbeitskraft anbieten, wenn er Klage erhebt. Mit der Erhebung einer Kündigungsschutzklage setzen Sie den Arbeitgeber automatisch in Annahmeverzug. Wenn Ihr Sohn weiter krank ist, sollte er aber unbedingt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen weiter einreichen. Wird die Klage erst in einigen Tagen erhoben und Ihr Sohn ist nicht arbeitsunfähig kann er seine Arbeitskraft vorsorglich per Mail anbieten. Vor Ort macht keinen Sinn, wenn die Chefin nicht da ist. Wenn am Montag direkt Klage eingelegt wird, ist allerdings eine Mail nicht notwendig.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 30.08.2019 | 21:06

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Hauser,

herzlichen Dank für Ihre TOP-Antwort! KURZE NACHFRAGE: Wäre bei dem o. g. Sachverhalt von seiten des Arbeitgebers nicht grundsätzlich vorab eine Abmahnung erforderlich gewesen? Die gab es nämlich nicht.

Nochmals herzlichen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.08.2019 | 21:25

Sehr geehrter Fragesteller,

eine verspätete Krankmeldung oder an die falsche Person rechtfertigt allenfalls eine Abmahnung. Eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung kommt nur bei schweren Verstößen gegen arbeitsvertragliche Pflichten im Vertrauensbereich in Betracht. Ohne den Sachverhalt näher zu kennen, dürfte dies im Falle Ihres Sohnes nicht vorliegen.

Beste Grüße
Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 30.08.2019 | 21:35

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"Herr Rechtsanwalt Hauser hat sehr schnell reagiert, auch auf meine Nachfrage. Die Antworten waren sehr kompetent und in der Sache außerordentlich weiterführend. Ich danke ihm herzlich. Wir sehen nunmehr der weiteren Entwicklung der Rechtssache zuversichtlich entgegen."
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