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Fristlose Kündigung nach eigener Kündigung

13.02.2014 13:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Im Fall der Kündigung eines Arbeitnehmers trifft den Arbeitgeber die Beweislast dafür, dass ein Kündigungsgrund vorliegt, d.h. er muss Umstände vortragen und beweisen, die die Kündigung rechtfertigen. Dies kann durch die Vernehmung von Zeugen geschehen. Das Arbeitsgericht ermittelt nicht selbst.

Der Mitarbeiter hat fristgerecht bei seinem Arbeitgeber gekündigt. Die Kündigungsfrist sind 3 Monate zum Quartal. 14 Tgae nach der Kündigung hat der Mitarbeiter eine fristlose Kündigung ohne beschriebenen Grund erhalten. Der Mitarbeiter hat sich Vertragskonform verhalten. Daraufhin hat der Mirarbeiter eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht eingereicht. Nun wurde vom Arbeitgebe die Argumentation auf argliste Täuschung aufgebaut und ihm mitgeteilt das die Angaben in seiner Bewerbung und Lenslauf nicht ganz stimmig sind und Positionen bei voriegen Arbeitgebern anders waren als im Lebenslauf angegeben. Weiter unterstellt man dem Mitarbeiter das er auch gar kein Diplom zum Diplomkaufmann habe. Meine frage lautet: Muss der Arbeitnehmer jetzt im Nachhenein sein Lebenslauf und sein Diplom dem Arbeitgeber beweisen?

Einsatz editiert am 13.02.2014 13:50:39

Sehr geehrter Fragesteller,

genau wird man Ihre Frage nur bei Durchsicht der Klageerwiderung beurteilen können, die Ihr Arbeitgeber verfasst hat oder noch verfassen wird. Bitte beachten Sie hierzu auch die vom Gericht gesetzten Fristen und beauftragen Sie einen Anwalt, soweit noch nicht geschehen.

Grundsätzlich muss der Arbeitgeber beweisen, dass die Kündigung bzw. die möglicherweise auch ausgesprochene Anfechtung wirksam sind. In erster Linie sehe ich den Arbeitgeber in der Beweislast dafür, dass Ihre Angaben bei der Bewerbung nicht richtig waren und dass dies auch Auswirkungen auf Ihre Arbeitsleistung hat. Da ich Ihnen aber stets den sichersten Weg weisen müssen, empfehle ich gleichwohl, quasi gegenbeweislich die Anschuldigungen des Arbeitgebers zu entkräften.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.02.2014 | 15:01

zu beweisen wäre es ja nur mit einer Einwilligungserklärung des Arbeitnehmers um das Diplom beim Prüfungsamt der Uni oder FH zu beantragen respektive bei den ehemaligen Arbeitgebern nachzufragen. Kann das Gesricht das anweisen?? Auch nur wenn ein Verdacht des Arbeitgebers besteht?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.02.2014 | 15:30

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Das Arbeitsgericht ermittelt nicht selbst, vielmehr müsste Ihr letzter Arbeitgeber z.B. Ihre vormaligen Arbeitgeber oder auch Mitarbeiter aus der Verwaltung der Uni oder FH als Zeugen dafür benennen, dass Sie dort nicht studiert bzw. gearbeitet haben. Diese müssten dann auch ohne Ihre Einwilligung wahrheitsgemäß aussagen.

Sollten Sie hier ein Diplom o.ä. gefälscht haben, empfehle ich Ihnen dringend, sich auch unter strafrechtlichen Aspekten anwaltlich beraten zu lassen. Wie gesagt ist bereits der von Ihnen geschilderte Arbeitsrechtsstreit zu komplex, als dass Sie diesen selbst führen sollten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Scheibeler

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