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Fristlose Kündigung in der Probezeit wegen Krankheit

| 28.05.2017 20:09 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Mein Mann liegt z.Z. in einem Krankenhaus seit dem 26.5. Er war erstmals am 22.5 vom Hausarzt krank geschrieben worden. Die Krankmeldung wurde am 25.5 persönlich in den Briefkasten der Firma eingeworfen. Dann kam ein Einschreiben mit der fristlosen Kündigung datiert auf den 24.5. Ist das rechtens und muss die Firma nicht mindestens 6 Wochen bis zur Ausgliederung bezahlen. Da dann die Krankenkasse das weitete an Ausfall übernimmt. Da mein Mann einen Burnout hat wird er wohl noch eine Therapie in einer psychosomatischen Klinik machen müssen.
28.05.2017 | 20:43

Antwort

von


(2362)
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Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie schreiben von einer Probezeit.

Ist diese Probezeit vereinbart, gilt die vor die Probezeit vereinbarte Kündigungsfrist.

Diese kann im Arbeitsvertrag oder in einem Tarifvertrag vereinbart sein.

Gibt es so eine Vereinbarung nicht, kann mit einer Frist von 14 Tagen in der Probezeit gekündigt werden. Das ergibt sich aus § 622 Abs. 3 BGB .

Eine fristlose Kündigung (also ohne Einhaltung dieser 14 Tages Frist) ist dann möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Das ist dann der Fall, wenn die Einhaltung der Kündigungsfrist unzumutbar wäre.

Und daran fehlt es hier.

Eine fristlose Kündigung wäre also unwirksam. Ihr Mann sollte dagegen vorgehen und beim Arbeitsgericht Klage erheben.

Wirksam wäre aber eine Kündigung mit Einhaltung der vertraglichen oder gesetzlichen Mindestfrist von 14 Tagen.

So eine Kündigung kann auch für den Fall einer Arbeitsunfähigkeit ausgesprochen werden.

Auch wer also krankgeschrieben ist, kann gekündigt werden. Aber die Fristen müssen eben eingehalten werden. Und da ist hier nicht der Fall.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Bewertung des Fragestellers 28.05.2017 | 21:16

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