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Fristlose Kündigung eines Ausbildungsvertrages.


13.12.2007 12:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo,

War in der Woche vom 03.12.07-07.12.07 Krank geschrieben.
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schickte ich per Post an meinen Arbeitgeber, wo diese aber nie ankam. Folge dessen, rief am Donnerstag dieser Woche mein Arbeitgeber an und fragte mich, was mit meiner Krankmeldung sei und diese immer noch nicht da ist.
Ich sagte zu ihm, dass ich diese per Post verschickt habe.
Leider ist diese auch heute noch nicht da.Um mich aber abzusichern, ging ich Donnerstag noch zum Arzt und lies mir eine Kopie dieser Krankmeldung geben, die ich meinem Chef am Freitag dann persönlich übergab im beisein von Zeugen, die dies auch bestätigen können.
Danach wollte mein Chef, dass ich einen Aufhebungsvertrag eingehe, den ich zwar unterschrieben hatte, aber eine Stunde später wiederrufen habe.Die Unterschrift erfolgte nur unter Druck, ohne Bedenkzeit und ohne mündliche Verhandlungen.

Nach dem Wochenende ging ich pünktlich zur Arbeit, weil ja immer noch ein Arbeitsverhältniss bestand.
1 Stunde später musst ich nochmal zu einem Gespräch zu meinem Chef, der mich nur fragte, was dies soll, gab mir auch sofort die fristlose Kündigung und sagte ich solle verschwinden.
Die Kündigung wurde bereits am 07.12.2007 ausgestellt, was genau dass Datum ist, wo ich die Krankmeldung als Kopie abgegeben hatte.
In der Kündigung steht als oben genannten Grund, dass ich mich Montags Krank gemeldet hab, aber bis dato noch keine Krankmeldung vorliegt.
Als zweiten Grund nennt er mir, dass ich auch folge dessen unentschuldigt in der Schule gefehlt habe.

Was soll ich jetzt machen?Kündigung anfechten, oder nicht?
Habe ich eine Chance, diese Künding nichtig zu machen?

Mit freundlichen Grüßen



-- Einsatz geändert am 14.12.2007 10:01:02

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Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich die Frage wie folgt:

Gem. § 4 Kündigungsschutzgesetz muß ein Arbeitnehmer (gilt auch für Auszubildene)innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftliche Kündigung Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erheben, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, wenn er der Meinung ist, das die Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist.

Wenn Sie die Rechtsunwirksamkeit der Kündigung nicht rechtzeitig geltend machen, gilt die Kündigung als von Anfang an wirksam.

So wie Sie den Sachverhalt schildern, sehe ich gute Chancen gegen Ihre fristlose Kündigung gerichtlich vorzugehen. Ein Vorgehen ist auch mit Blick einer etwaigen Sperre für den Bezug von Entgeltersatzleistungen bei der Bundesagentur für Arbeit ratsam.

Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung Ihrer Unterlagen, insbesondere des erwähnten Aufhebungsvertrags nicht ersetzen kann.

Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Carsten Dreier

Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-dreier.de
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