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Fristlose Kündigung durch zugegebenden Diebstahl

16.04.2009 20:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo, ich wurde vor kurzem fristlos Gekündigt. Aufgrund einen gefunden Oelbehälter (4Liter), diesen ich am Vortag draußen weggelegt habe. Am folgenden Tag darauf, wurde ich mit diesem Oelbehälter konfrontiert von meinen Chef. Ich gab zu das ich den Oelbehälter draussen deponiert habe. Aus diesem Grund kündigte mich mein Arbeitgeber fristlos. der Betriebsrat stimmte der Kündigung auch zu.

Meine Frage kann ich jetzt was Erreichen wenn ich gegen die Kündigung angehe. Ich war jetzt seit Ausbildungsbeginn 01.08.2002 dort beschäftigt. Da ich natürlich ein Problem bekomme jetzt vom Arbeitsamt und bei späteren Bewerbungen.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Wenn Sie den Ölbehälter unterschlagen wollten, dann liegt der Versuch einer Straftat vor, was grundsätzlich einen Grund zur fristlosen Kündigung darstellt. Sie geben nicht an, warum Sie den Behälter draussen deponiert haben, falls dies erfolgt um diesen später mitzunehmen, dann ist das strafbar und berechtigt den AG zur fristlosen Kündigung. Das BAG geht grundsätzlich davon aus, dass das Vertrauensverhältnis zerstört ist, wenn eine strafbare Handlung vorliegt. Der AG muss aber die Gründe der Kündigung darlegen und beweisen. Sie sollten daher in jedem Fall Kündigungsschutzklage erheben. In aller Regel besteht in der Güteverhandlung die Möglichkeit die fristlose Kündigung in eine fristgerechte umzuwandeln, wenn ein entsprechender Vergleich geschlossen wird. Da der AG die Gründe beweisen muss, ist er in aller Regel vor dem Gericht bereit aus der außerordentlichen eine ordentliche betriebsbedingte Kündigung zu machen. Das hat dann die Folge, dass Sie auch keine Sperre vom Arbeitsamt fürchten müssen.

Bedenken Sie aber, dass die Kündigungsschutzklage binnen 3 Wochen ab Zugang der Kündigung erhoben werden muss.

Sie sollten einen Anwalt beauftragen.


Nachfrage vom Fragesteller 16.04.2009 | 21:27

hallo, schön für die schnelle Antwort.
also ich hatte ihn dort deponiert zur späteren mitnahme,. das also dies als straftat zu werten sei. wie lange dauert denn eine bearbeitung in solch einen fall ungefähr, da ich natürlich angewiesen bin auf das geld der arge aufgrund meiner familie.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.04.2009 | 21:34

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Wenn Sie den Behälter mitnehmen wollten, dann wäre das strafbar, es sei denn, in Ihrem Betrieb wäre das erlaubt oder üblich gewesen.

Wenn Klage erhoben wird, dann wird innerhalb weniger Wochen über die Sache verhandelt, Sie können dies auch der Arbeitsagentur mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht und Familienrecht

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