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Fristlose Kündigung an Mieter und Inkasso

| 10.01.2014 21:42 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Guten Abend !

Ich möchte gegenüber einem meiner Mieter die fristlose Kündigung aussprechen, weil der Mieter trotz Abmahnung immer wieder in Zahlungsrückstand gerät oder die Zahlungstermine nicht einhält.

Inzwischen ist der Mieter erneut mit 2 Monatsmieten in Rückstand und hat auf die letzte Mahnung nicht reagiert.

Nun würde ich gerne wissen, ob ich parallel zur fristlosen Kündigung den Vorgang zwecks Eintreibung an mein Inkassounternehmen übergeben kann oder in diesem Falle besser direkt einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen sollte.

Zur fristlosen Kündigung bin ich -durch die Abmahnung- doch auch wegen der immer wiederkehrenden Zahlungsverzögerungen berechtigt. Aber was passiert, wenn der Mieter mit dem Inkassounternehmen eine langwierige Ratenzahlungsvereinbarung trifft ?
Kann ich die fristlose Kündigung dann trotzdem so aufrecht erhalten, da ich diese ja begründen muss.

Über eine Empfehlung bzw. einen Tipp würde ich mich freuen.

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sie können kündigen aufgrund des Zahlungsrückstandes und auch aufgrund des Umstandes, dass der Mieter immer unpünktlich zahlt und Sie ihn deshalb auch schon abgemahnt haben.

Der Vermieter verstößt damit gegen seine Pflichten aus dem Mietvertrag und es kann ihm gekündigt werden.

Des Weiteren kann die Forderung entweder anwaltlich oder durch ein Inkassounternehmen oder auch durch einen gerichtlichen Mahnbescheid beigetrieben werden.

Ob letztlich der Anwalt oder das Inkasso die Forderung geltend machen, bleibt unbenommen, da insoweit Beide ähnliche Kosten geltend machen können.

Beim gerichtlichen Mahnbescheid haben Sie dann schon einen Fuß in der Tür und können bei Nichtzahlung und Widerspruch gegen den Mahnbescheid sofort in das streitige Klageverfahren übergehen und das ganze auch mit einer Räumungsklage verbinden, wenn der Mieter nicht auszieht.

Ich empfehle daher, das Inkasso ganz raus zu lassen und hinsichtlich der Mietforderung selbst einen gerichtlichen Mahnbescheid zu beantragen.

Sofern es dann erforderlich wird, beauftragen Sie einen Anwalt, der die Forderung und das Räumungsbegehren gerichtlich geltend macht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 10.01.2014 | 23:26

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