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Fristlose Kündigung Sky bei Preiserhöhung

| 06.07.2013 10:19 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Zusammenfassung: Es geht um die Beweislast des Zugangs einer Information hinsichtlich einer Preiserhöhung und das außerordentliche Kündigungsrecht eines Dauerschuldverhältnisses (Sky).

Sky hat die Gebühren erhöht, zwar nur um 1 Euro, aber dennoch und zwar jeden Monat. Angeblich hat Sky die Kunden hiervon informiert. Ich habe eine solche Information jedoch nie bekommen.

Am 12.06. habe ich daher mein Abo zum Monatsende gekündigt. Die Kündigungsbestätigung kam schnell, jedoch will Sky auf 1 ganzes weiteres Jahr bestehen, da Kündigungen bis 2 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit abgeschickt werden müssen.

Ich möchte aber kein ganzes weiteres Jahr bezahlen, da mir die Preise zu hoch sind.
Sky sagt, ich müsse bezahlen, da sie mich angeblich über die Preiserhöhung informiert haben. Ich habe jedoch nichts bekommen. Wie ist die Rechtslage?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung gern nachfolgend beantworte.

Zu unterscheiden ist zwischen einer ordentlichen Kündigung und einer außerordentlichen Kündigung. Ihnen steht bei einer Preiserhöhung ein außerordentliches, also Sonderkündigungsrecht zu. Letzteres wollten Sie offenbar ausüben.
Aus der Antwort von Sky schließe ich, dass Sky offenbar davon ausgeht, dass Sie die Frist für die Ausübung Ihres Sonderkündigungsrechts nicht eingehalten haben. Diese beginnt mit Zugang des Schreibens zur Preiserhöhung. Für den Zugang eines solchen Schreibens/Information ist jedoch Sky beweispflichtig. Das heißt, Sky müsste Ihnen nachweisen, wann die Sie die Information hierüber bekommen haben und nicht Sie müssen beweisen, dass Sie diese Information nicht bekommen haben.

Sie sollten Sky auf diesen Umstand hinweisen und weiterhin auf einer Kündigung des Vertrages bestehen.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen hinsichtlich einer ersten Einschätzung weitergeholfen. Für eine weitergehende Beratung oder Geltendmachung Ihrer Rechte gegenüber Sky steht Ihnen unsere Kanzlei gerne zur Verfügung. Der für diese eingesetzte Betrag würde auf eine weitergehende Beratung angerechnet werden.

Mit den besten Grüßen

Bewertung des Fragestellers 06.07.2013 | 10:51

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Stellungnahme vom Anwalt:
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