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Frist zur Anerkennung der Stundennachweise


| 28.10.2005 22:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich habe seit ein paar Jahren eine kleine Firma und auch einige Arbeitnehmer. In unseren Arbeitsvertrag steht ganz klar, dass die Wochenberichte (Stundennachweise) mit den Montageberichten wöchentlich abzugeben sind. Mein erster Arbeitnehmer, hat diese fristen immer wieder nicht um Wochen sondern um Monate herausgezogen. Trotz mehrmaligen Gesprächen hat er dies immer wieder einreissen lassen.

Da der Arbeitnehmer sonst seine Arbeit zuverlässig erledigt hatte, habe ich das ganze dann auf sich beruhen lassen.

Für unsere Abrechnung hat er sein ganz normales Gehalt bekommen, ein Freizeitkonto (die Überstunden werden bei uns auf einem Freizeitkonto angespart)konnten wir mangels Nachweis nicht eingeben bzw. führen.

Da ich Ihm aber wieder in den Ohren gelegen habe, das er doch endlich mal seine Nachweise anfängt zu schreiben (Diese sind ja auch wichtig für unsere Baustellen-Nachkalkulation). Hat es mich sehr gefreut, als plötzlich ein Stapel Nachweise auf dem Tisch lag. Zwar nicht unsere Wochenzettel und leider auch nicht die Montageberichte sondern ein Ausdruck einer Excelliste.

Diese Excelliste geht nun vom Oktober 2004 und er hat eine angebliche Summe von über 400 Überstunden auf dieser Liste stehen.

Das Überstunden auf den Baustellen angefallen sind, bin ich mir sicher, das will ich auch nicht bestreiten.

Mein Problem ist nur, das ich wegen den fehlenden Montageberichten (Nachweise der ausgeführten Arbeiten/verbrauchten Materialen auf den Baustellen) und wegen diesen langen Zeitraum, eben diese Überstunden nicht mehr kontrollieren kann. Er kann an einen Tag 10 oder 12 Stunden hinschreiben, aber ich weiss das beim besten willen nicht mehr ob das wirklich so war. Und die Anzahl kommt mir doch viel zu hoch vor.

Weiterhin hat er bei den Arbeitszeiten immer ab 7:00 Uhr geschrieben, aber ich weiss, das er sehr oft erst um 7:30 bis 8:00 Uhr auf der Arbeit war.

Und nach 2 Tagen hat er mir plötzlich ohne Ankündigung seine Kündigung zum Ende November auf den Tisch gelegt. (Deswegen hatte er plötzlich die Nachweise nachgeschrieben).

Selbst wenn ich diese Anzahl der Überstunden anerkennen würde, kann er Sie nicht mehr in Freizeit abgelten.

Wie verhalte ich mich am besten, gibt es eine Frist oder ein klares Urteil? Reicht der Hinweis im Arbeitsvertrag oder muss ich in Zukunft klarer und härter vorgehen (Schriftliche Abmahnung).

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In Anbetracht der Höhe des Einsatzes für die Beantwortung der Frage, möchte ich Ihnen, ohne vorherige Einsicht in den betreffenden Arbeitsvertrag, noch keine vollumfängliche Beratung erteilen. Ich bitte Sie daher um Übersendung des Arbeitsvertrages für das geschilderte Arbeitsverhältnis an meine Kanzlei. Sie können den Vertrag per Fax unter 03641 422939 oder per E-mail unter ck@kanzleikah.de übermitteln. Sodann werde ich Ihnen die Beratung am morgigen Tag per E-Mail zukommen lassen.

Ihre Unterlagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Vorab jedoch schon Folgendes:

Der Arbeitnehmer kann seine angeblich geleisteten Überstunden nur nachweisen, soweit er vom Betrieb (Chef) abgezeichnete Stundennachweise vorlegt oder diese in sonstiger Weise z.B. durch Zeugen beweisen kann. Die Beweislast liegt in diesem Fall eindeutig beim Arbeitnehmer. Ich gehe daher zunächst davon aus, dass Ihr Arbeitnehmer wenig Chancen haben wird, seinen angeblichen Lohnanspruch durchzusetzen.

Genauere Informationen erhalten Sie dann per E-Mail nach Übersendung des Vertrages. Ich kann Ihnen dann auch darlegen, ob in Zukunft andere Regelungen vereinbart werden sollten.

Ich hoffe, Ihre Anfrage zunächst hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de
www.online-einspruch.de
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