Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Frist für die Rücksendung bei Widerruf


| 26.02.2005 05:19 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir betreiben einen Internet-Shop.
Bei Käufen hat der Kunde ein 14tägiges Widerrufsrecht, zählend ab dem Tag, an dem er die Ware erhalten hat.

Der Fall liegt wie folgt:
1) Der Kunde widerruft seine Bestellung bei uns schriftlich per Email innerhalb der gesetzlichen Frist, nachdem er die Ware von uns erhalten hat.
2) Wir stimmen zu und senden ihm ein Rücksendeformular, dass er mit seiner Rücksendung an uns zurück schicken soll.

So weit so gut.

Unsere Frage:
1)Innerhalb welcher Frist muss der Kunde die Ware nun zurücksenden?
2) Gibt es eine gesetzliche Frist?
3) Müssen wir die Ware auch noch zurück nehmen, wenn die Sendung z. B. erst 6 Wochen oder später nach Kaufdatum wieder bei uns eintrifft?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Damen und Herren,

auch wenn es unglaublich klingt:
an diesen Fall hat der Gesetzgeber garnicht gedacht. Daher müssen die allgmeinen Regeln herhalten.

Es folgt m.E.:
Gundsätzlich ist es so, daß der Widerruf innerhalb er 2 - Wochenfrist erklärt sein muß oder (!) innerhalb dieser Frist die Ware abgesandt sein muß.

Wann die Ware dann vorliegen muß, wenn der Widerruf erklärt fristgemäß erklärt wurde, steht nicht im Gesetz. Nach den allgemeinen Regeln müssen Sie - nach Ausübung des Widerrufs- dann dem Widerrufenden eine angemessene Frist (mindestens 14 Tage) setzen, die Ware zurückzusenden.

D.h. Sie müssen ihn - bestenfalls schriftlich - auffordern die Ware innerhalb dieser Frist zurückzusenden. Dann müssen Sie den anderen auch darauf hinweisen, daß dieser andernfalls in sog. Annahmeverzug gerät und für alle Schäden aufkommen muß sowie die Annahme der Ware verweigern.

Sie sollten dies als Unterpunkt in Ihre Widerrufsbelehrung und (!) in Ihre "Rücksendeformulare" mit aufnehmen.

Der jetzige aktuelle Fall, wird daher so gelöst werden müssen, daß der Widerrufende die Ware zurücksenden kann, solange er nicht in Verzug ist.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt





Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank für die unglaublich schnelle Antwort und das noch in den allerfrühesten Morgenstunden :-)"
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER