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Frist für Punktelöschung bei Punkteabbauseminar


07.11.2007 20:58 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Hallo, es geht um Punkte in Flensburg und wann diese gelöscht werden wenn man an einem Aufbauseminar/ Punkteabbauseminar in einer Fahrschule teilnimmt, nach 2 oder nach 5 Jahren.

Mein Sohn hat viele Punkte eingefahren und an einem Aufbauseminar in einer Fahrschule teilgenommen. Normalerweise sind ja die Punkte gelöscht, wenn in einem Zeitraum von 2 Jahren danach keine neuen dazukommen. Irgendwo habe ich aber gelesen, dass die Punkte wenn man an einem solchen Seminar teilnimmt erst nach 5 Jahren und nicht nach 2 gelöscht werden. Stimmt das???? Eine Anfrage in Flensburg ist nicht möglich aus Zeitgründen, es eilt! Nach jetzt über 2 Jahren punktefreies Fahren drohen ihm 3 Punkte wegen überhöhter Geschwindigkeit, was für ihn den Verlust des Führerscheines bedeuten würde, wenn die Punkte erst nach 5 Jahren gelöscht werden würden.

Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen und bedanke mich im Vorraus, mit freundlichen Grüßen- eine besorgte Mutter

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Sehr geehrte Fragestellerin,

es trifft nicht zu, dass Punkte nach der Teilnahme an einem Aufbauseminar erst nach 5 Jahren gelöscht werden. Die 5-Jahres-Frist bezieht sich nach § 4 Abs. 4 S. 3 Straßenverkehrsgesetz (StVG) vielmahr darauf, dass es innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren nur einmal möglich ist, Punkte durch den Besuch eines Seminars oder auch einer verkehrspsychologischen Beratung abzubauen.

Es verbleibt also bei Verkehrsordnungswidrigkeiten bei der Tilgungsfrist von 2 Jahren (§ 29 Abs. 1 Nr. 1 StVG). Lediglich bei Punkten, die wegen Verkehrsstraftaten - nach Ihrer Sachverhaltsschilderung gehe ich nicht davon aus, dass solche von Ihrem Sohn begangen worden sind - eingetragen worden sind, gelten Fristen von 5 (§ 29 Abs. 1 Nr. 2 StVG) oder von 10 Jahren (§ 29 Abs. 1 Nr. 3 StVG).

Zu beachten ist beim Punkteabbau durch ein Seminar noch, dass dieser nur möglich ist, wenn die Seminarbescheinigung innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung des Seminars der Fahrerlaubnisbehörde vorgelegt wird (§ 4 Abs. 4 S. 1 StVG).

Ich hoffe, dass für Sie nach diesen Ausführungen kein Anlass zur Sorge mehr besteht und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Stelzner
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 07.11.2007 | 22:22

Lieber Herr Stelzner, Sie haben recht, keine Straftaten, er war zu schnell unterwegs und hat keine Gelegenheit ausgelassen sich mit der Polizei anzulegen was auf Gegenseitigkeit beruhte. Nur zog er dabei halt immer den Kürzeren. Kein Anlass zur Sorge ist milde ausgedrückt, mir ist sozusagen ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen. 1000 Dank für Ihre erfreuliche Nachricht! Viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.11.2007 | 23:03

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihrem Sohn wünsche ich weiterhin gute Fahrt und Ihnen, dass er keinen neuen Anlass zur Sorge gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Stelzner
Rechtsanwalt

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