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Frist der Gewährleistung Hausbau

29.08.2016 21:27 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Wir haben ein Einfamilienhaus von einem Bauträger nach BGB errichten lassen, Übergabe war am 08.07.2011.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 5 Jahre und lief demnach am 08.07.2011 ab. Wir haben - z. T. geringfügige - Mängel per Einschreiben angezeigt und unter Fristsetzung um Beseitigung gebeten. Die Mängelanzeige ging unserem Vertragspartner am 06.07.2016 zu.
Der Bauträger lehnt die Bearbeitung ab, zunächst mit der Begründung, dass wiederum seinerseits die Gewährleistungsfrist seinen Nachunternehmern gegenüber abgelaufen sei. Auf unsere Einwände hin teilt er mit: "Die Verjährung ist nach BGB mit Ihnen geregelt. Danach hat eine Mängelanzeige keine hemmende Wirkung und die Gewährleistungfrist wird nicht unterbrochen. Somit waren Ihre Gewährlseitungsansprüche am 08.07.2016 bereits unwiderruflich verjährt. (...), selbst am 11.07.2016 war es schon zu spät." (Warum der 11.07. ins Spiel gebracht wurde, verstehen wir nicht.) Weiterhin teilte man uns mit, dass es durchaus machbar ist, Mängel 2 bis 3 Monate vor der Frist mitzuteilen. Ja, es wäre machbar gewesen, aber ein Mangel (Absenkung zweier Gaubenfenster) ist uns erst wenige Tage vorher bei einem Besuch eines bau-kundigen Bekannten aufgefallen.

Dazu habe ich folgende Fragen:
1) Sind unsere Ansprüche wirklich verjährt?
2) Wenn nein, mit welchem Argument können wir den Bauträger zum Handeln zwingen?

Freundliche Grüße

29.08.2016 | 22:02

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,


nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung hat der Unternehmer - für Sie leider - Recht, da nach § 634 a II BGB die Verjährung mit der Abnahme des Werkes beginnt.

Allein das Anzeigen von Mängel reicht nicht, die Verjährungsfrsit zu hemmen (also zu verlängern) oder gar neu starten zu lassen.

Dafür wären ernsthaften Verhandlungen mit dem Bauunternehmen oder ein Anerkenntnis des Unternehmers erforderlich gewesen.

Da das nicht vorliegt, wird der Unternehmer sich erfolgreich auf die Verjährung berufen können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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