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Freundschaftsdienst aus August 2003 wird September 2007 in Rechnung gestellt.


09.10.2007 01:10 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Anwältin, sehr geehrter Anwalt,

im August 2003 wurde unser frisch erworbenes Haus (erbaut 1998), durch uns, Freunde und Familienmitglieder "renoviert".

Der Freund meiner Schwiegermutter, damals bereits Rentner (hat Gewerbeschein als selbständiger Maler), wollte uns "helfen" und bot an, die Tapezier- und Streicharbeiten vorzunehmen. Fragen hinsichtlich einer Vergütung lehnte er damals kategorisch ab.

Ende August 2007, also vier Jahre später, erhielten wir dann von ihm einen Brief, in welchem er uns mitteilte, dass er eine Vergütung für die damals bei uns geleisteten Arbeiten wünsche.

Ich habe ihm geantwortet, dass wir keine Anspruchsgrundlage sähen, da er 2003 Fragen nach einer gewünschten Vergütung mehrfach abgelehnt hatte und ich demzufolge davon ausgehen musste, dass diese Aussage verläßlich sei. Andernfalls hätte ich diese Tapezier- und Malerarbeiten sowieso, wie ursprünglich geplant, selbst durchgeführt.

Anfang September 2007 erhielten wir dann eine Rechnung von ihm, mit welcher er einen Betrag von 3.500 Euro in Rechnung stellte. Die eingeräumte Frist ließen wir verstreichen, da wir ihm bereits mitgeteilt hatten, dass wir keinesfalls zahlen würden.

Gestern, am 8.10.07, erhielten wir, meine Frau und ich, dann die "angekündigten" Mahnbescheide. Allerdings über 700 Euro. Woraus die Reduzierung von 3500 auf 700 Euro resultiert, ist mir nicht bekannt, spielt aber auch keine Rolle für uns, da wir keine Ansprüche sehen und uns betrogen fühlen.

Meine Fragen:

1. Müsste ich beweisen, dass er uns diesen Dienst tatsächlich als Freund der Familie und ausdrücklich ohne Vergütungswunsch ausgeführt hat?
2. Ist, sofern wir dem Gericht mangels schriftlicher Unterlagen nicht glaubhaft machen können, dass er uns im Grunde "reinlegen" möchte, diese (von ihm konstruierte) Forderung nicht sowieso verjährt?


Vielen Dank für Ihre Antwort.

09.10.2007 | 03:18

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Gegenseite müßte die Ausführung als solche, Sie jedoch die ausdrückliche Unentgeltlichkeit beweisen.

Die Forderung ist verjährt, da die Verjährungsfrist drei Jahre beträgt.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


ANTWORT VON

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