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Freundin Geld geliehen - nun Anzeige erstattet

| 07.02.2013 15:51 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Tag,

ich habe im Jahre 2005 einer ehemals guten Freundin Geld für eine Urlaubsreise geliehen und dann ausgemacht, das Sie mir das Geld zurückzahlt wenn Sie die Möglichkeit dazu hat. Der Kontakt ist dann eingeschlafen und im Jahre 2008 haben wir dann noch einmal darüber gesprochen und Sie hat mir gesagt, das Sie es mir bis Ende des Jahres das Geld zurückgibt(wobei ich das nicht mehr so genau weiß, ob wir dabei über die Gesamtrückzahlung gesprochen haben). Natürlich ist nichts passiert und Sie hat sich dann vollkommen zurückgezogen und hat sich nie wieder gemeldet und auch auf meine Briefe und Mails hat Sie nicht reagiert. Dann habe ich Sie Mitte 2012 wegen Betruges angezeigt, dieses Verfahren ist wegen Strafverfolgungsverjährung eingestellt worden.
Meine Frage ist, ob ich überhaupt noch eine juristische Handhabe gegen die Person habe?
Im Voraus vielen Dank für die Antwort

Gruß

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des von Ihnen getätigten Mindesteinsatzes und der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt:

Zunächst haben Sie zwar - abgesehen von dem eingestellten Strafverfahren - zivilrechtlichen Anspruch auf Rückzahlung des verliehene Geldes gemäß § 488 BGB. Diesen könnten Sie grundsätzlich auch einklagen.

Leider unterliegt aber auch der Anspruch auf Rückzahlung der Verjährung gemäß § 195 BGB; dies bedeutet, dass die hier einschlägige dreijährige Verjährungsfrist mit Schluss des Jahres 2005 zu laufen begonnen hatte. Der Anspruch auf Rückzahlung ist also ab Beginn des Jahres 2009 verjährt.

Wenn sich Ihre (ehemalige) Freundin hierauf berufen sollte, sehe ich keine Möglichkeit für Sie Ihr Geld zurückzuerhalten. Hierzu würde ihr ein Anwalt mit Sicherheit raten. Unter diesem Gesichtspunkt würde ich von einer Klage abraten.

Es tut mir Leid, dass ich Ihnen keine positivere Antwort geben kann, hoffe aber Ihnen dennoch weiter geholfen zu haben. In diesem Fall würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.

Bitte berücksichtigen Sie, dass meine Antwort Ihnen lediglich eine erste Einschätzung liefern soll. Das persönliche Gespräch mit einem Rechtsanwalt kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Ich wünsche ihnen noch einen schönen Abend und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Nino Jakovac
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 11.02.2013 | 18:18

Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Antwort. Diese hat mir geholfen. Meine Frage ist nun noch was es ca. kosten würde, wenn ich doch eine Klage einreichen würde?
Für Ihre Mühe bedanke ich mich bereits im voraus


Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.02.2013 | 06:19

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich würde Ihnen Ihre Nachfrage sehr gerne beantworten.

Hierfür müsste ich allerdings die exakte Höhe des geschuldeten Betrags kennen. Denn hieraus errechnet sich sowohl die Höhe der Gerichtskosten nach dem GKG als auch die Rechtsanwaltsgebühren nach dem RVG.

Eine (möglicherweise) kostengünstigere Variante könnte das gerichtliche Mahnverfahren sein; auch dies ist abhängig von der Höhe des Betrags.

Für weitere Rückfragen können Sie sich gerne über die Kontaktdaten meiner Kanzlei an mich wenden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen weiter helfen konnte und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Nino Jakovac
- Rechtsanwalt -

Bewertung des Fragestellers 11.02.2013 | 18:16

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FRAGESTELLER 11.02.2013 5/5,0
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