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Freund Geld geliehen - brauche Hilfe und RA in Hamburg

04.08.2014 10:25 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Zusammenfassung: Rückzahlungsanspruch bei einem Darlehen

Guten Tag,

ich habe meinem damals bestem Freund vor einem knappen Jahr 15.000 Euro in bar geliehen.

Die eine Hälfte wollte er mir mit einer handwerklichen Dienstleistung zurück bezahlen, den anderen Teil innerhalb eines halben Jahres spätestens bar wieder geben.

Beides ist bis heute nicht geschehen. Unser ehemals wirklich guter, freundschaftlicher Kontakt wird nur noch von mir aufrecht erhalten, auf Anrufe o.ä. reagiert er nicht mehr, eben wegen dieser Schulden.

Mein größter Fehler war, das Geld in bar und ohne jeglichen Vertrag oder dergleichen zu verleihen. Ich habe eben auf diese Freundschaft vertraut. Es gibt allerdings einen Zeugen, der bestätigen kann, dass das Geld verliehen wurde.

Keinesfalls möchte ich diese 15.000 Euro verlieren. Wie stehen meine Chancen, das Geld wieder zu bekommen und wie soll ich vorgehen?

Vielen Dank im Voraus.



Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Als Anspruchsteller müssen Sie drei Voraussetzungen darlegen und beweisen:

1. Den Darlehensvertrag
2. Den Empfang des Darlehens und
3. Die Fälligkeit der Rückzahlung.

Nach Ihrem Sachvortrag ist der Beweis der Ziffern 1 und 2 unproblematisch. Als Beweismittel kommt insoweit die von Ihnen genannte Person in Betracht.

Wenn Sie nicht darlegen können, dass für die Rückzahlung des Darlehens eine Zeit bestimmt worden ist, hinge die Fälligkeit davon ab, dass der Darlehensgeber oder der Darlehensnehmer kündigt, vgl. § 488 Absatz 3 Satz 1 BGB.
Die Kündigungsfrist beträgt dann drei Monate.

Die Erfolgsaussichten wären bei der o.g. Beweisbarkeit der Umstände nicht schlecht.

Da Sie einen Rechtsanwalt aus Hamburg suchen, können Sie gerne auf meine Dienste zurückgreifen. In diesem Fall nehmen Sie einfach per E-Mail Kontakt zu mir auf.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Nachfrage vom Fragesteller 04.08.2014 | 11:20

Ser geehrter Herr Roth,

ich danke für Ihre Auskunft. Eine kurze Nachfrage:

Da es sich bei dem Zeugen, der das Darlehen bestätigen kann, um den Vater des Schuldners handelt: Wie stehen meine Chancen, das Geld zurück zu bekommen, wenn dieser Zeuge nicht gegen seinen Sohn aussagen möchte?

Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.08.2014 | 11:26

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Da Sie den Betrag dem Darlehensnehmer in bar übergeben haben, gehe ich davon aus, dass Sie über Kontoauszüge den Nachweis führen können, dass Sie auch den Betrag von EUR 15.000,00 von Ihrem Konto abgehoben haben.

Wenn der Vater des Darlehensnehmers nach § 383 ZPO das Zeugnis verweigert, müssten Sie andere Beweismittel benennen, um Ihren Rückzahlungsanspruch durchzusetzen.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

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