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Freudin Mexicanarin will unseres Kind in Deutschland bekommen

11.06.2018 00:13 |
Preis: 35,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Evgen Stadnik


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe enen kroatischen Ausweis wohne im Bundesrepublik Deutschland, Munchen seit 2005, meine Freundin ist Mexikanerin besitzt die Mexikanische Staatsburgerschaft und ist in der 27 Woche schwanger, wir wollen dass das Kind in Deutschland geboren wird.
Wir befinden uns jetzt im Mexico und haben vor einen Flug zu nehmen um nach Deutschland zu kommen damit das Kind in Deutschland geboren werden kann.
Wir sind nicht verheiretet, wie sind die Aussichten falls das Kind in Deutschland geboren wird das er eine deutsche Staatsburgerschaft bekommt, und welche Rechte hat Sie (meine Freundin) um in Deutschland zu bleiben und einen Aufhenthaltstitel zu bekommen, und wird Sie einen Recht auf Mutterschutz falls das Kind in Deutschland geboren wird haben?
Mit Ihrem Reisepass kann Sie laut gesetz bis zur 90 Tage als Tourist in Deutschland verbringen.
Mit freundlichen Grussen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Gem. § 4 Abs. 3 StAG erwirbt ein Kind ausländischer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit durch die Geburt im Inland , wenn ein Elternteil seit acht Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht oder als Staatsangehöriger der Schweiz oder dessen Familienangehöriger eine Aufenthaltserlaubnis auf Grund des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit (BGBl. 2001 II S. 810) besitzt.

Isofern ist die Staatsangehörigkeit des Kindes entscheidend, ob Sie sich bereits seit mindestens 8 Jahren im Bundesgebiet aufhalten. Damit das Kind die dt. Staatsangehörgkeit bekommt, müssen Sie natürlich ergänzend die Vaterschaft anerkennen.

Ihre Freundin hat sodann einen Ansprcuh auf Aufenthaltserlaubnis gem. § 28 Abs. 1 Nr. 3 AufenthG und kann der Titel im Inland einholen.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.06.2018 | 03:37

Sehr geehrter Herr Stadnik,

ich bedanke mich erstmal fur Ihren Antwort, was als eine Erganzung fur mich wertvoll ware ist das ich mit meiner Mutter bis Dezember 2017 gelebt habe und an der sleben Adresse mit ihr angemeldet war, in dem Moment als ich nach Mexico gegangen bin habe ich mich von der Adresse abgemeldet da ich geplant habe 1 Jahr nicht anwesend zu sein und wenn ich zuruck komme wurde ich mich wieder anmelden auf die selbe Adresse, meine Nachfrage ware:,
Wenn ich jetzt zuruckkomme und mich anmelde erfullt der Zeitraum von 12 Jahren die ich in Deutschland bereits verbracht habe
die oben genannten Bedignungen die erwahnt wurden, acht Jahren die notig sind in Deutschland zu leben damit die deutsche Staatsangehorigkeit fur das Kind beantragt werden kann?
Danke,
Mit freundlichen Grussen,

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.06.2018 | 10:46

Sehr geehrter Fragesteller,

eine Abwesenheit von halben Jahr unterbricht nicht den gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet. Nach meiner Einschätzung sind Sie allerdings schon über ein halbes Jahr außerhalb Deutschlands. Insofern können Sie lediglich hoffen, dass die Behörde dies nicht merkt.

Ansonsten richtet sich sodann der Aufenthaltsstatus Ihres Kindes nach FreizügG/EU. Er darf sein Aufenthaltsrecht von Ihrem als EU-Bürger ableiten. Die Mutter leitet sodann ihr Aufenthaltsrecht von dem Kind ab, bedarf allerdings einer Aufenthaltserlaubnis. Sie sollte das Kind in Deutschland zur Welt bringen. Sollte es Probleme mit der Ausländerbehörde geben, stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe Ihre Frage abschließend beantwortet zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
RA Stadnik

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