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Fremdwörter sind Glücksache


13.09.2007 20:41 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Maurice Moranc



Anfang des Jahres habe ich wegen eines Prostata-Carcinoms im Anfangsstadium eine Therapie aus der Alternativmedizin in einer anderen Stadt wahrgenommen.

Da mir über den Sinn und Zweck einer Medikation Zweifel gekommen waren, fragte ich bei dem betreffenden Arzt an. Er antworte zunächst zweimal jeweils vier Wochen lang nicht, so dass ich eine dritte Anfrage durch einen Anwalt erwirkte.

In der daraufhin eingegangenen Antwort steht u.a. der absurde Satz:

"Es besteht hieraus die erfreuliche Situation, dass wir eine Carcinomexazerbation durch eine Hormonmodulation mit (Medikament) einsetzen konnten."

Exazerbation heißt auf Deutsch Verschlimmerung.

Auf meine dringende Aufforderung, diesen Affront aufzuklären, bestätigt der Arzt lakonisch durch Zitieren eines Lexikoneintrags, dass Exazerbation Verschlimmerung heißt, sonst nichts.

Kann ich gegen ein solches Verhalten eines Arztes rechtlich vorgehen?

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Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.


Hier drängt sich mir die Vermutung auf, dass es sich bei der Mitteilung des Arztes "Es besteht hieraus die erfreuliche Situation, dass wir eine Carcinomexazerbation durch eine Hormonmodulation mit (Medikament) einsetzen konnten" um ein Missverständnis handelt. Hier scheint zunächst eine Aufklärung nötig zu sein.
Da der Arzt jedoch auf Ihre Anfragen zögerlich bis gar nicht reagiert, rate ich Ihnen, sich mit der Sache an die zuständige Ärztekammer zu wenden. Diese sollte den Arzt dann zu einer Stellungnahme auffprdern, um den Sachverhalt unmissverständlich zu klären. Sollte sich dabei herausstellen, dass hier tatsächlich eine gewollte Verhöhnung durch den Arzt vorliegt, ist zu überlegen, ob hier nicht eine Beleidigung vorliegt.
Eine genaue Beurteilung ist mir im Rahmen dieses Forums jedoch nicht möglich. Ich empfehlen Ihnen daher, sich im Falle einer Verhöhnung vor Ort anwaltlich beraten zu lassen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt
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