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Fremdes Foto für Autoverkauf verwendet.

17.07.2018 08:27 |
Preis: 30,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Hallo.
Vor knapp drei Monaten habe ich ein Auto über Mobile gekauft. Dieses Auto habe ich nun wieder bei Mobile inseriert. Da ich kein Foto des Innenraums hatte, verwendete ich ein Foto der damaligen Anzeige des Verkäufers. Leichtsinnigerweise, leider ohne ihn zu fragen ob ich es verwenden darf. Nun kam eine Email mit folgendem Text:
"ich freue mich, dass ich mit 500€ am Verkauf beteiligt werde, da eines der Fotos ohne meine Zustimmung verwendet wurde und somit das Urheberrecht verletzt wird."
Darauf hin habe ich die Anzeige bei Mobile sofort gelöscht. In Summe war die Nutzung des Fotos ca. einen Tag online. Am 15.07. habe ich es eingestellt und am 16.7. wieder gelöscht.

Was habe ich nun für das eine Foto, das einen Tag verwendet wurde zu erwarten im schlimmsten Fall?

Viele Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bei Nutzung eines für private Zwecke erstellten Fotos in einer privaten Kleinanzeige wird von den Gerichten nur geringer Schadensersatz zugesprochen, im niedrigen zweistelligen Bereich (ca. 20 - 50 €). Die 500 € sind also überzogen. Sollte der Urheber der Fotos aber einen Anwalt für eine Abmahnung hinzuziehen, können dessen kosten im höheren dreistelligen Bereich liegen. Dies können Sie verhindern, wenn Sie vorher eine strafbewehrte Unterlassungserklärung dahingehend abgeben, dass Sie das Foto nicht mehr nutzen werden und bei Verstoß gegen die Verpflichtung eine Vertragsstrafe zahlen werden. Diese Erklärung sollte am besten mit Hilfe eines Anwalts erstellt werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 17.07.2018 | 12:38

Hallo.
Vielen Dank für die Antwort.
Etwas unklar ist noch, wenn sich die Unterlassungserklärung mit der Abmahnung Terminlich überschneidet? Heißt wenn der Brief mit der Abmahnung unterwegs ist und ich in dieser Zeit die Unterlassungserklärung mache.
Wer übernimmt dann die Anwaltskosten des Abmahnenden Anwalts?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.07.2018 | 12:50

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Wenn die Unterlassungserklärung erst zugeht, nachdem ein Anwalt mit der Abmahnung beauftragt wurde, sind die Kosten bereits entstanden. Dann könnte man nur noch argumentieren, dass die Einschaltung des Anwalts für eine Abmahnung nicht mehr erforderlich war, weil bereits zuvor privat abgemahnt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

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