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Freizeitausgleich bei Mini Job

08.09.2016 14:06 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


15:53

Zusammenfassung: Überstundenausgleich in Geld oder Freizeit

Guten Tag,

Ich möchte hier den Fall einer Freundin schildern, die meiner Meinung nach von ihrem Chef nicht nur ausgenutzt wird, sondern wie ich glaube das ganze auch nicht rechtmäßig ist.

Besagte junge Dame ist Alleinerziehende Mutter und arbeitete bis vor kurzem auf Teilzeit in einem Wettbüro. Die Arbeitszeit war von 11 - 15:30, Montag bis Freitag. Sie hat allerdings dort auch noch als putzkraft gearbeitet, jeden Tag von 9-11, also Montag bis Sonntag, dieses Geld wurde ihr schwarz ausbezahlt, was rechtlich auch schon nicht richtig war. Da es ihr aber aus zeitlichen Gründen, sprich Kinder, Haushalt usw., zu viel wurde, hat sie mit ihrem Chef vereinbart das Arbeitsverhältnis in einen 450 Euro Job runter zu Stufen. Offiziell ist sie nun als Reinigungskraft eingestellt und sitzt gelegentlich 1 Stunde an der Kasse, damit die Kollegen die gesetzlichen Ruhezeiten einhalten können.

Jetzt kommt allerdings der hacken an der Sache, sie muss dort 7 Tage die Woche arbeiten und zwar nicht nur gelegentlich sondern ständig, sie kommt damit dann locker auf 60 Stunden und erhält keinen Freizeitausgleich, sprich kein freier Tag. Da sie ziemlich fertig und erschöpft ist, was auch verständlich ist, will ich ihr einfach auch helfen und auch zeigen das was ihr Chef macht nicht legal ist.

Für eine hilfreiche Antwort wäre ich sehr dankbar
08.09.2016 | 15:16

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Es verhält sich grundsätzlich so, dass Minijobber die Überstunden nicht bezahlt bekommen, aber durch Freizeitausgleich ausgeglichen werden kann. Das muss dann allerdings mit dem Arbeitgeber vereinbart werden.
Natürlich kann trotzdem auch ein Ausgleich in Geld erfolgen.

Das praktikabelste Vorgehen ist, mit dem Vorgesetzten die Angelegenheit zu besprechen (oder mit dessen Vorgesetzten, ggf. Firmenzentrale) und bespricht die zeitliche Planung der kommenden Wochen. So können Sie fragen, wann Sie früher gehen oder sich ein paar Tage freinehmen können, um die Zeit auszugleichen.
Hierbei ist zu beachten, dass die Mehrarbeit auch angeordnet sein muss. Leisten Sie diese einfach freiwillig, ohne Absprache und Weisung, haben Sie keinen Anspruch auf den Ausgleich.

Sollte weiterhin kein Ausgleich erfolgen, wird also nachhaltig gegen das Arbeitsrecht verstoßen, kann Schadensersatz verlangt werden und sollte ggf. die Aufsichtsbehörde informiert werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Rückfrage vom Fragesteller 08.09.2016 | 15:44

Vielen Dank für die rasche Antwort, im großen und ganzen beantwortet es meine Frage. Der einzige Punkt der für mich noch wichtig wäre ist, ob es den zulässig ist wirklich jeden Tag in die Arbeit zu müssen, sprich 30 oder 31 Tage im Monat.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.09.2016 | 15:53

Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen hiermit gern beantworte.
Die Verteilung der Arbeitszeit ist frei verhandelbar. Jedoch ist es wichtig darauf zu achten (Arbeitszeitgesetz), dass man nach Sonn- und Feiertagsarbeit den entsprechenden Ausgleich bekommt.
Hierzu hatte ich schon einen Lösungsvorschlag und die Beschwerdemöglichkeit oben angezeigt.

Beste Grüße,
RA Wübbe

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