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Freiwilliger Verzicht auf einen Teil des Nachehelichen Unterhalts


12.06.2007 19:21 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich bin seit 2005 geschieden, es wurde ein rechtsgültiger Vergleich geschlossen und mein Ex-Mann muss mir ca. € 1000,00 Unterhalt zahlen. Nun habe ich freiwillig auf einen Teil verzichtet, er zahlt mir seit Anfang des Jahres € 500,00 für unsere 5jährige Tochter und € 100,00 für mich. Diese Regelung soll bis auf weiteres Bestand haben. Wir haben diese Regelung nur mündlich vereinbart und die Zahlungen sind auch auf dem Kontoauszug als 2 getrennte Beträge ersichtlich.

Jetzt meine Fragen:
- verjährt mein ursprünglicher Anspruch irgendwann?
- ich möchte diese Regelung gern schriftlich fixieren. Welche Formulierungen muss dieser Schriftsatz enthalten, so dass ich jederzeit wieder auf den normalen Betrag zurückkommen kann?
- Ist noch irgendetwas zu beachten?
12.06.2007 | 19:35

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Der Unterhaltsanspruch von 1000 EUR ist tituliert und verjährt deshalb auch nicht. Allerdings könnten Sie evtl. irgendwann ein Erklärungsproblem haben, falls Sie wieder den vollen Betrag fordern und Ihr Ex-Mann den Unterhalt reduzieren möchte. Dann könnte ggf. nachgefragt werden, warum Sie wieder den vollen Betrag benötigen, obwohl Sie doch vorher mit 100 EUR Ehegattenunterhalt auskamen.

Eigentlich müsste Ihr Ex-Mann derjenige sein, der auf einer schriftlichen Fixierung besteht, nicht Sie, denn er trägt das Risiko, dass Sie den Differenzbetrag nachfordern und er die mündliche Vereinbarung dann nicht nachweisen kann. Ganz korrekt müsste eine gerichtliche Abänderung des Vergleiches erfolgen, alternativ könnten Sie Ihrem Mann aber auch eine schriftliche Bestätigung ausstellen, dass Sie bis auf Widerruf mit der reduzierten Zahlung einverstanden sind und diesbezüglich auf Nachforderungen verzichten. Diese könnte Ihr Mann dann im Falle einer Nachforderung vorlegen.

Ich hoffe, Ihnen damit eine Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin


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