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Freiwillige Krankenversicherung nach Kündigung

14.08.2018 09:46 |
Preis: 35,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe mein Arbeitsverhältnis zum 31.05.18 auf eigenen Wunsch beendet. Bis dato war ich freiwillig krankenversichert gewesen mit dem Höchstbeitrag. Am 20.06.18 bin ich aus Deutschland ausgewandert und abgemeldet. Vom 01.06-20.06.18 hatte ich kein Arbeitsverhältnis gehabt, habe mich jedoch für die kurze Zeit nicht arbeitslos gemeldet. Nun verlangt meine Krankenversicherung für diesen Zeitraum ebenfalls den höchstbeitrag. Das sehe ich so nicht ein, schließlich war ich arbeitslos. Und hatte im Monat Juni kein Einkommen. Auf Nachfrage soll ich schreiben, dass ich von meinem letzten Gehalt gelebt habe, aber dieser ist genauso so hoch, wie die Monate davor. Ist dieses Vorgehen seitens der Versicherung rechtens? Zudem sagen Sie mir, dass sie nicht wirklich wissen, ob ich tatsächlich in dieser Zeit arbeitslos gewesen war. Muss man tatsächlich arbeitslos gemeldet sein, dann man einen Nachweis erbringen kann?
Vielen Dank für eine Antwort und freundliche Grüße

Einsatz editiert am 15.08.2018 09:24:59

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Wenn man arbeitslos ist, ist man krankenversichert. Jedoch ist dafür Voraussetzung, dass man überhaupt arbeitslos war. Dies ist aber nur der Fall, wenn man sich auch offiziell arbeitslos gemeldet hat. Die Krankenkasse kann und muss dafür einen Nachweis fordern. Rückwirkend kann man sich nicht arbeitslos melden.
Das Vorgehen der KV ist also rechtmäßig.
Mit der Angabe, dass Sie von Ihrem letzten Gehalt gelebt haben, möchte man möglicherweise prüfen, ob man den Beitrag verringern kann. Wahrheitswidrige Angaben darf man jedoch nicht machen.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin

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