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Freiwillige GKV - Beitragssatz Vesorgungsbezüge und selbstst. Tätigkeit

27.01.2017 11:48 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Ich bin seit einigen Jahren freiwilliges Mitglied in der GKV mit den Einkunftsarten
Vermietung + Verpachtung, Kapitalerträge, selbstständige Tätigkeit (nebenberuflich Solaranlage). Bisher kam seitens der Krankenkasse immer der ermäßigte Beitragssatz zur Anwendung( kein Anspruch auf Krankengeld).
Seit 1.1. fällt nun zusätzlich ein Versorgungsbezug (1/120der ausgezahlten Kapitalleistung) an. Dies ist soweit richtig. Allerdings werden jetzt der Versorgungsbezug und die selbstständige Tätigkeit mit dem allgemeinen/vollen Beitragssatz verbeitragt und der ermäßigte Beitragssatz kommt nur bei den anderen Einkunftsarten zur Anwendung. Lt. Telefonat mit der Krankenkasse sei dies so richtig, weil ich durch den Versorgungsbezug quasi Rentner sei und dann müßte auch bei der selbständigen Tätigkeit der allgemeine Beitragssatz angewandt werden. Ist dies so richtig? Woraus leitet sich das her? Hängt das von der Höhe der Bezuege ( Mtl 200 € Versorgung und 190 € selbstständig)ab?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider hat Ihre Krankenversicherung Recht mit der Berechnung Ihrer Beiträge. Für Sie als "freiwilliges" Mitglied der GKV gilt der normale Beitragssatz gem. § 241 SGB V i.V.m. § 248 SGB V . Der Beitragssatz beträgt 14,6 % + Zusatzbeitrag.

Neben der Rente sind unter anderem Versorgungsbezüge, Arbeitseinkommen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Kapitalerträge, private Lebensversicherungen und ausländische Renten beitragspflichtig.

Freiwillig versicherte Rentnerinnen und Rentner zahlen ihren individuellen Beitrag aus ihrem gesamten monatlichen Einkommen. Dazu gehören unter anderem auch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie aus Kapitalvermögen. Ebenso auch Versorgungsbezüge und Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit.

Der Beitragssatz folgt aus den oben genannten normal der §§ 241 SGB V ff..

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen, auch wenn meine Antwort leider zu keinem besseren Ergebnis für Sie geführt hat und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 27.01.2017 | 14:11

She geehrter Herr Brödel,
vielen Dank für die Antwort. Mir ist aber immer noch unklar, warum für die selbstständige Tätigkeit nicht der ermaessigte Beitragssatz , wie bei Kapitaleinkünften und Vermietung gem. § 243 SGB V zur Anwendung kommt.
Das für Versorgungsbezüge der normale Beitragssatz gilt, ist unstrittig.
Erbitte hierzu noch Erläuertung.
Danke.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.01.2017 | 14:22

Dies liegt daran das § 247 SGB V vorgeht und dieser nur den normalen Beitragssatz vorsieht. Es erfolgt keine Stückelung des Beitragssatzes nach den einzelnen Einkommensarten.

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