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Freiwillige Einzahlung auf Rentenkonto (rückwirkend bis Ende März Folgejahr)

| 30.06.2021 11:30 |
Preis: 55,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich 60 Jahre alt und habe am 03.03.2021 15.000€ freiwillig auf mein Rentenkonto eingezahlt. Auf der Buchung habe ich vermerkt "bitte für 2020 verbuchen". Da ich darauf keine Info von der Rentenversicherung erhalten habe, und diese auch telefonisch nicht zu erreichen ist, habe ich diese am 18.03 per Einschreiben per Rückantwort aufgefordert die Zahlung zu bestätigen. Keine Reaktion. Daraufhin habe ich am 05.06.21 eine Frist gesetzt (wieder per Einschreiben mit Rückantwort). Daraufhin kam von der Behörde ein Schreiben mit dem Text "Sie können nicht eine Zahlung in 2021 leisten, und sich den Verwendungszeitpunkt auf dem Überweisungsträger selber ausdenken". Die Zahlung wird somit erst in 2021 berücksichtigt, was steuerlich sehr ungünstig ist.
Auf der Hompepage der Behörde wird expliziert darauf hingewiesen, daß "rückwirkende Zahlungen bis zum 31.03 möglich sind". Auch in Fachzeitschriften erscheint dieser Hinweis häufiger.
Was kann ich tun?

30.06.2021 | 12:30

Antwort

von


(2423)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben Recht, dass sich aus bestimmter Literatur und auch der Homepage ergibt, dass Beiträge für 2020 bis zum 31.03.2021 nachgezahlt werden müssen.

Leider ist gerade auf dem Hinweis der Homepage auch folgendes zu finden:

Zitat:
Freiwillige Beiträge können alle in Deutschland lebenden Personen zahlen, die nicht versicherungspflichtig und mindestens 16 Jahre alt sind. Dies gilt auch für Deutsche, die im Ausland wohnen. Wer eine vorgezogene Altersvollrente bezieht, kann bis zum Erreichen des regulären Rentenalters ebenfalls freiwillige Beiträge zahlen und damit die Rente weiter erhöhen.



Ich habe aus dem Zitat die entscheidenden Punkte hervorgehoben.


Die von Ihnen angedachte Zahlung der freiwilligen Beiträge ist im Umkehrschluss dann nicht möglich, wenn Sie versicherungspflichtig sind oder auch noch keine vorgezogene Altersrente beziehen.


Ihre Zahlung kann dann nicht in der von Ihnen angedachten Form 2020 zugeordnet werden, wenn Sie versicherungspflichtig sind oder keine vorgezogene Altersrente beziehen.


Für weitere Möglichkeiten der freiwilligen Entrichtung der Beiträge, z.B. der Herstellung der notwenigen Wartezeit oder im Falle einer Erwerbsminderung gilt dann die Zuordnung auch nicht und Sie können den Zeitraum nicht bestimmen.


Sind Sie aber nicht versicherungspflichtig oder beziehen Sie bereits eine vorgezogene Altersrente müssen Sie gegen die Entscheidung der Rentenversicherung Widerspruch einlegen, wenn die Zuordnung für 2020 abgelehnt wird. Denn dann liegen die Voraussetzungen für die Zuordnung 2020 vor.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Bewertung des Fragestellers 02.07.2021 | 07:19

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ANTWORT VON

(2423)

Damm 2
26135 Oldenburg
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Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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