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Freiwillig versichert bei Renteneintritt?


| 19.11.2016 14:11 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: gesetzlich freiwillig versichert als Rentner


Hallo,
meine Frau war bis zum 60.Lebensjahr bei mir als Haushaltskraft angestellt, dann habe ich den Vertrag aufgelöst und sie freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Das Arbeitsamt wollte sie als Putzfrau weitervermitteln, das habe ich aber nicht zulassen - so erhält sie auch kein Arbeitslosengeld.
Da meine Frau über kein eigenes Einkommen mehr verfügt, wird mein Gehalt hälftig zur Berechnung herangezogen. So zahle ich monatlich c. 400.-€ an Krankenkasse für meine Frau.

Wie sieht das aus, wenn meine Frau mit 63 in Rente geht?
Wird dann zur Berechnung des Krankenversicherungsbeitrags ausschließlich die Rente meiner Frau berücksichtigt oder wird mein Gehalt (bis dahin Beamtenpension) immer noch herangezogen?

Vielen Dank und freundliche Grüße

19.11.2016 | 14:49

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Für gesetzlich freiwillig versicherte Rentner wird zur Beitragsbemessung die Rente und andere Einnahmen (z.B. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, Versorgungsbezüge etc.) herangezogen, Ihr Einkommen spielt dabei keine Rolle mehr.
Die Krankenkasse geht dabei von einem Mindesteinkommen von derzeit 968,33 € aus. Diese Einkommenshöhe wird mindestens zur Beitragsbemessung herangezogen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Monika Gansel

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2016 | 13:54

Hallo,
vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt, aber ihre Antwort habe ich nicht ganz verstanden.
Zur Klarstellung: die gesetzliche freiwillige Krankenversicherung meiner Frau habe ich nur gewählt, damit sie überhaupt krankenversichert ist (sie bekommt ja kein Arbeitslosengeld). Diese werde ich natürlich zum 63.Geburtstag meiner Frau kündigen und eine Umstellung auf eine gesetzliche Krankenversicherung beantragen!
Zu der dann stattfindenden Beitragsbemessung wird die Rente meiner Frau sowie andere Einnahmen (hat sie nicht) herangezogen.
Das ist mir bekannt.
Meine Frage war: wird mein Ruhegehalt als Beamter (privat versichert) dann noch zusätzlich herangezogen oder nicht?
In diesem Fall wäre eine private Krankenversicherung ev. günstiger.
Vielen Dank und freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.11.2016 | 19:09

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

wenn Sie die Krankenversicherung Ihrer Ehefrau bei Renteneintritt in eine Pflichtversicherung umstellen/beantragen wollen, gilt als Bemessungsgrenze lediglich die Rente Ihrer Frau, sofern Sie selbst keine weiteren Einkünfte hat.
Sie sollten vorher mit der Krankenversicherung abklären, ob bei Ihrer Ehefrau die Möglichkeiten bzw. die Voraussetzungen für die Wahl einer Pflichtversicherung gegeben sind (Vorversicherungszeiten sind z.B. einzuhalten etc.).
Ich hoffe, ich habe Ihre Nachfrage verständlich beantwortet.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Mit freundlichen Grüßen

Gansel
Rechtsanwältin

Ergänzung vom Anwalt 19.11.2016 | 16:05

Ich möchte meine Antwort folgendermaßen korrigieren:

Aufgrund Ihres Beamtenstatus ist bei Ihnen von einer Privatkrankenversicherung auszugehen. Das habe ich übersehen.
In diesem Fall, also wenn ein Ehegatte privat krankenversichert ist und der andere Ehegatte freiwillig gesetzlich versichert, sind beide Einkommen zu addieren, die Hälfte der Summe beider Einkommen wird zur Beitragsbemessung für Ihre Ehefrau herangezogen.

Somit wird Ihr Einkommen auch berücksichtigt.

(§§ 240 SGB V, §§ 3 Abs. 1, 5 Abs. 2 Satz 1 Beitragsverfahrensgrundsätze Selbstzahler).

Mit freundlichen Grüßen

Gansel
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers 21.11.2016 | 21:30


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