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Freiwillig GKV versichert und Elternzeit


19.11.2015 17:31 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch



Hallo,

Mein Mann ist Privat krankenversichert, ich gesetzlich verischert .
Meine erstes Kind wurde Anfang Januar 2014 geboren, ich bin mit dem zweiten Kind schwanger, Vorraussischtlicher Entbindungstermin ist Ende März 2016.

Vor der Geburt unseres ersten Kindes Anfang Januar 2014 war ich freiwillig gesetzlich versichert, musste dann auch im ersten Elternzeitjahr monatlich etwa 300€ KV- Beiträge zahlen.

Im zweiten Jahr Elternzeit habe ich Teilzeit gearbeitet seit Februar 2015 . Die Elternzeit endet Anfang Januar 2016.
Zwichen Ende dieser Elternzeit und neuem Mutterschutz Mitte Febrauar 2016 liegen.
5 Wochen in denen mein Vollzeitvertrag wieder gelten würde.

In diesen 5 Wochen würde mein Bruttoeinkommen wieder über der Pflichtversicherungsgrenze liegen.
würde ich dann für meine KK wieder als freiwilllig versichert gelten und müsste somit in der Elternzeit wieder Kk- Beiträge zahlen?

Was wär wenn ich in dieser Zeit soviel Geld in meine Betriebliche Altersvorsorge einzahlen würde und somit mein Bruttogehalt unter die Pflichtversicherungsgrenze bringe?
Kann ich so den Status freiwillig versichert umgehen und muss in der Elternzeit keine KV- Beiträge zahlen?

Mit freundlichen Grüßen

A.M.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sind derzeit wieder Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenkasse. Die Versicherungspflicht endet automatisch, sobald Ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze übersteigt (§ 6 Abs. 1 Ziff. 1. SGB V).

Entscheidend ist also, dass Sie die Verdienstgrenze auf das gesamte Jahr betrachtet überschreiten, tut sie dies alleine während fünf Wochen, reicht dies nicht aus.
Da Sie zuvor in Teilzeit gearbeitet haben und Ihre Einkünfte während der Elternzeit wieder unter die Grenze sinken werden, bleiben Sie also auch in 2016 gesetzlich pflichtversichert.

Eventuell hilft es Ihnen auch schon zu wissen, dass die Beitragsbemessungsgrenze in 2016 auf 56.250 € ansteigen wird.
Eines "Umwegs" über Ihre betriebliche Altersvorsorge bedarf es daher nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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