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Freistellung vom Religionsunterricht in NRW


12.09.2006 10:31 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Vor einigen Tage hatte ich eine Frage zu den Fristen beim Religionsunterricht gestellt.
Trotz meines Hinweises auf die Rechtslage "...Schüler ist mit Antrag der Eltern vom Religionsunterricht freigestellt ... " beruft sich die Schule weiterhin auf den Beschluss einer Schulkonferenz, wonach spätestens zum Ende eines vorhergehenden Schuljahres die Freistellung zu beantragen ist.
Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass eine Schulkonferenz nicht legitimiert ist, geltende Gesetze und Rechte - erst recht, wenn dies ein Grundrechr betrifft - einzuschränken. Hier will die Schule wohl nochmals prüfen.

Nun ist es so, dass der zuständige Lehrer meint, da unser Sohn den Konfirmandenunterricht besucht, eine Freistellung überhaupt nicht möglich wäre. Ist das so? Ich meine, dass wir trotz Konfessionszugehörigkeit ein Recht auf die individuelle Auslebung unseres Glaubens haben dass durch unsere Konfessionszugehörigkeit unser Recht auf Freistellung vom Religonsunterricht nicht eingeschränkt werden kann.






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Sehr geehrte Fragestellerin,

auf Grund der von Ihnen zur Verfügung gestellten Information möchte ich die Frag wie folgt beantworten:

Zunächst ist festzustellen, dass die Tatsache, dass Ihr Kind den Konfirmandenunterreicht besucht, keinen Einfluss auf Ihre Entscheidung hinsichtlich der Teilnahme am schulischen Religionsunterricht hat. Art. 7 Abs. 2 GG überlässt gibt Ihnen dass Recht über die Teilnahme Ihres Kindes am Religionsunterricht entscheiden. Die Ausübung Ihrer Religion ist Ihre Privatsache. Sie können grundsätzlich entscheiden, wie Sie die religiöse Erziehung gestalten.

Was die Frage des Zeitpunktes der Antragstellung betrifft, so ist zu sagen, dass die Schule auch hier Ihre Entscheidung, dass Kind nicht am Religionsunterricht teilnehmen zu lassen zu respektieren hat und dementsprechend Ihr Ferfahren zu gestalten hat.

An diesem Fall wundert mich, weshalb sich die Schule so gegen eine Freistellung streubt. Es handelt sich doch um eine gewöhnliche Schule und die organisatorischen Schwierigkeiten ein Kind am kurz nach Beginn eines Schuljahres in einen anderen Kurs zu setzen oder ihn zu befreien dürfte es doch auch nicht geben. Vielleicht können Sie mir noch die näheren Umstände - gern auch in einer privaten Mail - schildern.

Für Rückfragen oder stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Jan Tobias Behnke
Rechtsanwalt

Bitte beachten Sie, dass obige Antwort nur einen rechtlichen Überblick bietwen kann und nicht eine anwaltliche Beratung ersetzen kann. Sie beruht ausschließlich auf der von Ihnen mitgeteilten Information. Veränderungen am Sachverhalt können die rechtliche Bewertung ändern.

Nachfrage vom Fragesteller 13.09.2006 | 12:09


Was soll ich tun, wenn sich die Schule weiterhin weigert, unseren Sohn sofort freizustellen ?

Ich hatte schon überlegt, mich an die Bezirksregierung oder das Landesschulministerium zu wenden.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.09.2006 | 16:22

Sehr geehrte Fragestellerin,

hinsichtlich der Nachfrage darf ich Sie auf meine E-Mail von heute nachmittag verweisen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in dieser Auseinandersetzung.

Mit freundlichem Gruß

Jan Tobias Behnke
Rechtsanwalt

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