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Freistellung mit Bezüge aus AU Zeit heraus zulässig?


06.01.2018 13:16 |
Preis: 30,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Johannes Kromer



Hallo,
ich bin seit mehreren Monaten arbeitsunfähig. Von Dritten weiß ich, dass mein Arbeitgeber mir eine Freistellung unter Fortzahlung der Bezüge anbieten möchte. Dies würde mir sehr entgegenkommen, da ich dann in Rente gehen könnte

1. Kann mein AG mir während der AU ein solches Angebot machen oder gibt es da rechtliche Gründe dagegen?
2. Kann mein AG ein Angebot daran knüpfen, dass er mir das, aus rechtlichen Gründen, nur im Falle einer wieder eintretetenden Arbeitsfähigkeit machen kann?
3. Kann er sein Angebot nicht aus rechtlichen Gründen heraus, sondern aus eigenen Ermessen heraus an eine Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit knüpft – wenn sie wieder arbeiten kann ich ihnen das Angebot machen?
Danke für eine Antwort

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auch während Ihrer Arbeitsunfähigkeit kann Ihnen Ihr Arbeitgeber ein entsprechendes Angebot unterbreiten und insbesondere das Gehalt fortzahlen.
Sie müssen dieses Angebot aber nicht annehmen.

Auch ist Ihr Arbeitgeber frei daran, an welche Bedingungen er sein Angebot knüpft. Denkbar ist hier insbesondere, dass die Freistellung und Fortzahlung erst in dem Zeitpunkt beginnen soll, in dem Sie keinen Anspruch mehr auf Krankengeld von der Krankenkasse haben. Oder aber auch das von Ihnen angesprochene Beispiel, dass Sie ab Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit freigestellt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.01.2018 | 19:32

Hallo Herr Kromer,
Vielen Dank für ihre Hilfreiche Antwort.

Es stehen 2 Jahre Freistellung bei vollen Bezügen incl. aller Sozialleostungen im Raum.
Ich bin 38 Jahre im Unternehmen. Das wären soweit mir bekannt nach allgemeinem Asatz 18 Brutto Monatsgehälter. (Ohne Sozalversicherung...)

Frage:
Gehe ich recht in der Annahme dass selbst 24 Monatsgehälter ein schlechteres Angebot als die 3 Jahre Freistellung wären?

Denke für eine Antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.01.2018 | 19:42

Richtig ist, dass Abfindungen äußerst selten mit mehr als 18 Bruttogehältern gezahlt wird, da diese Grenze sich aus § 10 KSchG ergibt.

Was im konkreten Fall für Sie besser ist, ist individuell zu ermitteln zb durch einen Steuerberater. Insoweit ist zu berücksichtigen, dass Sie auf die Abfindung keine Sozialabgaben zahlen so dass es netto natürlich etwas mehr sein könnte wie eine etwas längere Beschäftigung/Freistellung. Allerdings sind in die Berechnung ja auch beispielsweise Ihre Rentenansprüche zu berücksichtigen die Sie während der Freistellung erwerben würden.

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