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Freispruch nach Ebay-Kleinanzeigen Betrugsfall

| 03.02.2022 09:20 |
Preis: 35,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Mein Fall zieht sich nun schon seit gut 2,5 Jahren hin. Im September 2019 habe ich auf ebay Kleinanzeigen eine Anzeige fuer ein Effektgeraet (Neupreis damals 800 Euro, Preis laut Anzeige 530 Euro) gefunden. Nach Verhandlungen mit dem Verkaeufer habe ich die 530 Euro per Ueberweisung (ja, mein Fehler) bezahlt und danach keine Nachrichten mehr erhalten. Am Tag darauf erhielt ich eine Mail von ebay Kleinanzeigen, dass das Verkaeuferkonto gesperrt wurde.
Ich habe daraufhin mehrere Nachrichten an den Verkaeufer geschickt, aber nie eine Antwort oder das Effektgeraet erhalten. Daraufhin habe ich Anzeige wegen Betruges erstattet und bei meiner Bank einen Rueckueberweisungsauftrag erstellt, der leider erfolglos blieb.

Ueber die Kontodaten konnte allerdings eine Person ausfindig gemacht werden, die auch noch eine zweite Anzeige wegen eines Online-Betruges hatte. Ich habe Adhäsionsklage eingereicht. Die betreffende Person wurde letzte Woche freigesprochen und meine Adhäsionsklage abgewiesen.
Meine Fragen sind nun: Habe ich ueberhaupt noch die Moeglichkeit einer zivilrechtichen Klage gegen die Person?
Auch wenn die Person im Verfahren freigesprochen wurde, so hat sie dennoch mein Geld erhalten und mit dem Rueckueberweisungsauftragn und der Anzeige ist fuer mich eindeutig klar, dass diese Person sich mein Geld unrechtmaessig angeeignet hat. Ist auf diesem Wege evtl eine Zivilklage moeglich?

03.02.2022 | 11:31

Antwort

von


(46)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie können natürlich jetzt noch zivilrechtlich gegen die besagte Person vorgehen. Die Straf- und Zivilgerichte prüfen jeweils unabhängig voneinander die Rechtslage. Ob dies erfolgreich sein wird, kann ich Ihnen nicht verbindlich sagen. Möglicherweise konnte man der Person nur nicht nachweisen, einen vorsätzlichen Betrug begangen zu haben. Dann würde ich die Aussichten zivilrechtlich gut einschätzen. Die Gründe für den Freispruch sind jedenfalls für das Zivilgericht nicht bindend, werden aber wertungsmäßig eine Rolle spielen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Victoria Meixner


Rechtsanwältin Dr. Victoria Meixner, LL.M.

Rückfrage vom Fragesteller 03.02.2022 | 11:39

Ich habe am Telefon jedenfalls die Begruedung des Urteils so verstanden, dass der Nachweises eines Betruges nicht erbracht werden konnte.
Das heisst im Klartext, dass meine Adhaesionsklage im gleichen Fall oder Zusammenhang den zivilrechtlichen Weg nicht verhindert?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.02.2022 | 12:45

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Das Zivilverfahren ist vom Strafverfahren völlig unabhängig. Sie können daher trotzdem zivilrechtlich klagen. Wenn jedoch strafrechtlich nicht die notwendigen Beweismittel vorliegen, wird vermutlich auch im Zivilverfahren die Handlung des Schädigers nicht bewiesen werden können. Als Geschädigter sind Sie beweispflichtig. Sie könnten es per Mahnverfahren versuchen, hier müsste der Schädiger Widerspruch einlegen, damit es in das streitige Zivilverfahren geht. Ob er das dann tatsächlich macht, ist ein "Pokerspiel". Jedenfalls müssten Sie hier zunächst keine Beweise vorlegen, erst im ggf. streitigen Verfahren nach Widerspruch durch den Schädiger.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Victoria Meixner

Bewertung des Fragestellers 03.02.2022 | 11:37

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