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Freiheitsstrafe ohne Bewährung und Schwerstbehinderung mit Pflegestufe I

04.11.2008 17:46 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie mir meine ReAin heute mitteilte, werde ich wohl, da ich mehrmals schon vorverurteilt wurde, diesmal eine Freiheitsstrafe von ca. 1 Jahr (+ 2 Jahre die ich schon auf Bewährung bekommen habe) bekommen. Mein Problem ich habe Glasknochen, bin Rollstuhlfahrerin und habe Pflegestufe 1. Wie und wo kann man mich unterbringen. Meine ReAin, meinte sie könnte eine Haftverschonung beantragen, ich aber habe hier gelesen, das diese in der Regel nur genehmigt wird, wenn unmittelbare Gefahr für Leib und Leben, bzw. Lebensgefahr besteht. Ganz so arg ist es bei mir nicht, aber ich brauchte ständige Hilfe und habe ca. 2-3 Arzttermine in der Woche. Was gibt es da für Möglichkeiten?

Zur Zeit habe ich bis zum heutigen Tage 87 Knochenbrüche gehabt, und jeden Tag können es mehr werden.

Ich habe solch eine Angst, obwohl sich die Theorie meiner Anwältin ja super anhört, ich glaube nicht ganz daran. Außerdem, wie oft und in welchen Abständen wird bei einer Haftverschonung, die Haftfähigkeit überprüft?
Diese Frage konnte sie mir auch nicht beantworten.

Danke im Voraus für Ihre Bemühungen.

MfG S.L
Eingrenzung vom Fragesteller
05.11.2008 | 11:03
05.11.2008 | 12:25

Antwort

von


(257)
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Der Antrag auf Haftschonung ist meines Erachtens das einzige Mittel, um Ihren Belangen gerecht zu werden. Es sollte eventuell vorgetragen werden, dass die Anstalt für Rollstuhlfahrer nicht ausgelegt ist und daher eine erhöhte Gefahr von Stürzen und damit Brüchen besteht. Dies sollte durch ein ärztliche Attest bzw. Gutachten untermauert werden. Sollte eine Verschlimmerung eintreten, die nur vorübergehender Natur ist, kann auch eine Haftunterbrechung angeregt werden.

Der Antrag sollte bei Änderung der tatsächlichen Umstände erneut gestellt werden. Vergessen Sie nicht, dass Sie auch durch die Anstaltsärzte regelmäßig betreut werden können.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin



Nachfrage vom Fragesteller 05.11.2008 | 16:50

Danke für Ihre Antwort, leider ist es bei mir so, das ich weder alleine duschen, noch mich vollständig alleine ankleiden kann. Zu der eigentlichen Grunderkrnkung (Glasknochen), die jederzeit schlimmer werden kann durch noch mehr Knochenbrüche, kommen leider mitlerweile Diabetes mit Insulin, und viele andere schöne Sachen.

Meinen Sie das es da mit der Haftverschonung reicht, und wie oft wird dann kontrolliert, ob ich nicht doch Hafttauglich bin?

Die Taten liegen mittlerweile 3 bis 4 Jahre zurück und seitdem hat sich noch einiges geändert, also ist schlimmer geworden. Hinzu kommt ein Seelisches Leiden ANGSTZUSTÄNDE seit der Zeit,seitdem der Prozess läuft, weil es schon so lange ist.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.11.2008 | 17:35

Sehr gehrte/r Fragesteller/in,

hiermit beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Letztendlich muss von einem ärztlichen Gutachter festgestellt werden, dass ein Aufenthalt ein einer Strafvollzugsanstalt wegen Ihrer Erkrankung nicht möglich ist und Ihren Gesundheitszustand verschlimmern würde. Dieser sollte dann auch festlegen, in welchen Abständen mit einer derartigen Verschlechterung Ihres Gesundheitszustandes gerechnet werden muss, damit einer erneut Untersuchung und Prüfung der Haftverschonung erforderlich erscheint.

Da Sie ohnehin bereits anwaltlich vertreten sind, können Sie die Kollegin dann bitten von Zeit zu Zeit bzw. bei Veränderung der Umstände einen solchen Antrag zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin

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