Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.336
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Freier Finanzberater Provision


01.12.2013 19:26 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.



Ein unabhängiger Finanzberater erklärte 2007 auf Nachfrage die Höhe der Abschlussprovision mit 4,5 Promill (1/1000) für eine Fond-gebundene Rentenversicherung. Er erklärte jetzt noch einmal, das diese Angabe richtig sei. Laut meiner Recherche muss die Prov. 4,5%, also das 10-fache sein. Jetzt gibt es die Kick-Back-BGH-Entscheidungen, diese betreffen jedoch Banker.
Kann der freie Berater für die Falsch-Angabe haftbar gemacht werden?
Welches Gesetz greift da?
Gibt es Referenz-Urteile gibt es?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

besten Dank für die Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes gerne wie folgt beantworten möchte.

Nach meiner Einschätzung kann der Berater nicht haftbar gemacht werden, denn seinerzeit als der Vertrag geschlossen wurde, bestand keine Verpflichtung, die Provisionen und Kosten des Vertrages offen zu legen.

Überdies ist davon auszugehen, dass der Berater sich eher versprochen hat, denn üblich sind 30-50 Promille was 3-5 Prozent entspricht.

Solch ein Versprechen kann als Irrtum des Erklärenden Vermittlers gewertet werden.

Sie müssten dem Berater nachweisen, dass er Sie vorsätzlich getäuscht hat, um dann einen entsprechenden Schaden aus einer Beratungspflichtverletzung nach § 280 BGB geltend machen zu können.

Ihr Vertrag stammt aus dem Jahr 2007 als noch nicht das neue VVG galt und seinerzeit die Plfichten, die Vermittlern heute per Gesetzt auferlegt worden waren, noch nicht galten.

Da aber jedes Finanzprodukt (außer Nettotarife) mit Provisionen belegt sind, wären diese ohnehin angefallen und ein Schaden läge dann nicht vor.

Auch wird der Berater zu seiner Verteidigung anführen können, dass er eine marktübliche Provision erhalten hat.

Einen Ansatzpunkt sehe ich leider nicht.



Ich möchte abschließend darauf hinweisen, dass Antworten im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Orientierung darstellen, deren Einschätzung auf Ihren Angaben beruht.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60143 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antworten. Kompetent und freundlich. So wünscht man es sich als Mandant. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche Informationen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche, sehr gute Antwort. ...
FRAGESTELLER