Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Freie Mitarbeiterin Forderung


| 09.08.2007 15:27 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frau arbeitet zurzeit in einem Architekturbüro als freie Mitarbeiterin. Es existiert nur eine mündliche Vereinbarung zwischen Ihr und Ihrem Chef (Inhaber des Architekturbüros) dass Sie die Rechnung nicht an die Bauherren sondern an ihn stellt. Sie darf noch keine Rechnung an die Bauherren stellen, da Sie zum Zeitpunkt der Aufträge noch nicht eingetragene Architektin in der Architektenkammer war. Sie hat Ihrem Chef also eine Rechnung nach der HOAI gestellt, als würde Sie den Bauherren direkt die Rechnung stellen. Die mündliche Vereinbarung zwischen Ihr und Ihrem Chef war, das er nach Erhalt des Geldes vom Bauherrn Ihr das Geld direkt weiter überweist. Das hat anfänglich auch sehr gut geklappt. Allerdings zahlen zur Zeit die Bauherren nicht, so dass Ihr Chef auch nicht Ihre Rechnungen bezahlt. Da die Rechnungen nicht an den Bauherren sondern an das Architekturbüro XX gerichtet sind, ist der Sachverhalt aber doch unabhängig voneinander zu betrachten oder? Hat Sie überhaupt einen Anspruch auf das Geld, wenn die Bauherren die Rechnungen gar nicht bezahlen? Sie hat in der Zwischenzeit auch Mahnungen geschrieben, die aber alle längst verstrichen sind. Das Architekturbüro hat der Architektenkammer allerdins auch mit Unterschrift und Stempel bestätigt, dass meine Frau die Aufträge bearbeitet hat. Dieses ist erforderlich, damit die Architektenkammer erkennt, dass der/die Bewerber/in geeignet ist, Aufträge eigenständig zu erledigen.
Besteht die Möglichkeit an das Geld auf dem Klageweg gegen das Architekturbüro heranzukommen, auch wenn die Bauherren gegenüber dem Architekturbüro nicht zahlen?
Meine Frau ist Seit Mitte Juli eingetragene Architektin.

Mit freundlichen Grüßen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
Auftraggeber ist das Architekturbüro bzw. der Architekt und nicht die Bauherren, so dass auch dieser das Honorar schuldet. Ob die Bauherren zahlen oder nicht, ist hier von unabhängig.
Gerne werde ich an das Architekturbüro ein anwaltliches Aufforderungsschreiben übersenden; die Kosten hat die Gegenseite zu tragen, falls diese bereits in Leistungsverzug sind.
Sollte dieses Aufforderungsschreiben keine Reaktion zeigen, ist Klage bzw. Teilklage geboten. Bitte übersenden Sie die erforderlichen Unterlagen; wir werden das Aufforderungsschreiben umgehend fertigen.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht


www.kanzlei-hermes.com

Nachfrage vom Fragesteller 13.08.2007 | 09:06

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich dummer Weise nicht Rechtschutzversichert bin, stellt sich bei der bekannten Fragestellung die Aussicht auf Erfolg. Es geht um Rechnungen in Höhe von über 10.000 €. Wie hoch wären ungefähr die Anwaltskosten, wenn der Prozess verloren geht oder ein Vergleich kommt?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.08.2007 | 12:24

Vielen Dank für die Nachfrage.
Falls der Prozess in der 1. Instanz zu 100 % verloren geht, haben Sie nicht nur die Kosten des eigenen Anwaltes, sondern auch die Kosten des gegnerischen Anwaltes zu tragen, die sich bei einem Streitwert von 10.000,-- EUR auf insgesamt ca. 3453,-- EUR belaufen. Bei einem Vergleich belaufen sich die Kosten für beide Anwälte auf ca. 4188,-- EUR, wobei hier in der Regel eine Kostenteiligung stattfindet je nach dem Grad des Obsiegens.
Sollten Sie den Prozess zu 100 % gewinnen, hat die Gegenseite die Kosten für Ihren Anwalt und des Gerichtes zu tragen.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antwort war im Rahmen einer kurzen Stellungnahme ohne detaillierte Kenntnisse des Falls für mich vollkommen in Ordnung. "
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER