Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Freibetrag Unterhalt Mutter

| 17.04.2013 08:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Unsere Mutter ist im Alters/Pflegeheim seit Ende 2011. Jetzt in Pflegestufe 3 !
Bisher werden iher Kosten nach Abzug der Rente vom Sozialamt getragen.
Ich selbst muss einen Betrag von etwas über 100 € zahlen, da ich in Unterhaltspflicht bin.
Meine Schwestern müssen nichts zahlen. Nun werden wir unser Haus verkaufen, indem unsere Mutter lebenslanges Wohnrecht hatte.
Dieses Wohnrecht wird ausgelöst und meine Mutter (wird im Juli 85 ) erhält eine Summe von ca. 22000 €. ( 3600 € x Lebenserwartung )
Der Rest des Kaufpreises von 187000 € wird aufgeteilt. Ich bekomme die Hälfte, meine beiden Schwestern je ein 1/4. Das heißt ich bekomme ca.80000 € von dem Geld.
Von diesem Geld sollen unser Kinder je 5000 € erhalten.
Meine Frau und ich sind noch nicht sicher, ob wir uns evtl. eine Eigentumswohnung kaufen wollen.
Nun meine Frage:
Von den 22000 € , die meine Mutter erhält, wird zunächst weiterhin das Heim bezahlt.
1. ab wann muss das Sozialamt wieder einspringen?
2. gibt es eine Neuberechnung wenn das Geld verbraucht ist, oder muss ich mehr bezahlen ?
3. wenn ich keine Wohnung kaufe, die als Altersvorsorge gilt, werden dann die 80000 € als Vermögen angerechnet und ich muss die Heimkosten übernehmen ?

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

gern nehme ich zu dem von Ihnen geschilderten Problem wie folgt Stellung:

Die Mutter hat zunächst sämtliches monatliches Einkommen bis auf einen "Notgroschen" in Höhe von ca. 90 Euro monatlich und ein Kontoguthaben von ca. 2.600 Euro einzusetzen. Ansonsten hat die Mutter ihr gesamtes sonstiges Vermögen für den Ausgleich der Pflegekosten zu verwenden, müßte also auch ein Haus verkaufen oder eine Lebensversicherung vorzeitig auflösen.

Mit der Abgeltung des Wohnrechtes erhält die Mutter also zunächst wieder Vermögen, welches für die Pflegekosten einzusetzen ist. Solange dieses Vermögen nicht aufgebraucht wurde, entfällt Ihre Untterhaltsverpflichtung vollkommen.

Sobald Einkommen und Vermögen der Mutter aufgezehrt sind, springt wieder das Sozialamt ein. Dieses prüft dann selbstverständlich, ob nicht noch andere Unterhaltspflichtige vorhanden sind, etwa Kinder, an welche die Pflegekosten weitergereicht werden können. Das Amt würde sich zu diesem Zeitpunkt also erneut bei Ihnen melden und eine komplette Neuberechnung Ihrer Unterhaltsverpflichtung nach den dann aktuell bestehenden Einkommens- und Vermögensverhältnissen durchführen.

Gegenüber den Forderungen des Sozialamtes auf Beteiligung an den Heimkosten der Mutter steht Ihnen dann jedoch hinsichtlich des monatlichen Einkommens ein Selbstbehalt zu. Außerdem steht Ihnen hinsichtlich des sonstigen Vermögens auch ein Schonvermögen zu. Dieses beträgt für den Fall, dass Immobilienbesitz vorhanden ist, mindestens 25.000 Euro, ohne Immobilienbesitz mindestens 75.000 Euro. Von den 80.000 € wären demgemäß allenfalls 5000 € einzusetzen.

Sollten ansonsten noch Fragen offen geblieben sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion. Ansonsten bedanke ich mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.04.2013 | 11:25

eerst einmal vielen Dank.
Eine Frage habe ich noch: Wie ich gehört habe, kann man das Pflegewohngeld schon dann wieder beantragen, wenn das Vermögen meiner Mutter unter 10000 € gefallen ist.
Stimmt das ?
Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.04.2013 | 13:33

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.
Diese läßt sich kurz mit "ja" beantworten. Voraussetzung ist natürlich, dass in dem entsprechenden Bundesland Pflegegeld überhaupt gewährt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 17.04.2013 | 14:05

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"vielen Dank für die schnelle Antwort !"
FRAGESTELLER 17.04.2013 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 71519 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Hat super geantwortet es blieben keine fragen offen. Danke sehr ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Schnelle und hilfreiche Antwort, danke auch für die beiden Tipps! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und detaillierte Antwort ...
FRAGESTELLER