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Frau aus der Wohnung bekommen in der Trennung

20.01.2014 16:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Während der Trennung ist eine Zuweisung der Ehewohnung zur alleinigen Nutzung nur eines Ehegatten durch gerichtliche Entscheidung möglich unter den Voraussetzungen des § 1361b BGB

Folgende Situation:

Ich lebe mit meiner Frau in Trennung. Wir wollten uns eigentlich gütlich einigen. Deshalb lebt meien Ehefrau noch in meiner Wohnung. Sie wollte noch bis zum Sommer bei mir Wohnen bleiben um Ihre Dinge zu regeln.

Leider schafft es meine Frau es nicht sich dementsprechend zu benehmen. Im Alkoholisierten Zustand attackiert Sie mich und beleidigt mich auf das schärfste. Sie ruft sogar die Polizei und behauptet ich würde Sie bedrohen. Einmal hat die Polizei mir sogar einmal Hausverbot erteilt. Deshalb sitze ich in meiner eigenen Wohnung nur noch in verschlossenen Räumen.

Der Mietvertrag läuft auf beide Ehepartner.

Die Wohnung ist gleichzeitig Firmensitz von mir.

Habe ich die Möglichkeit meine Frau rechtlich zum Auszug zu zwingen? Ich würde gerne gehen, kann aber nicht, da die Wohnung auch gleichzeitig Firmensitz ist.Das zusammenleben ist nicht mehr möglich und ein große Belastung.

Die Scheidung tritt erst im Mai ein.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne nachfolgend beantworte.

In Situationen wie der von Ihnen geschilderten besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass ein Ehegatte sich die gemeinsame Ehewohnung zur alleinigen Nutzung durch gerichtliche Entscheidung zuweisen lässt gem. § 1361b BGB.

Zur Einleitung des Verfahrens ist ein Antrag beim zuständigen Familiengericht erforderlich. Dabei sollten bereits alle Argumente vorgebracht werden, die für eine Zuweisung der Wohnung zur alleinigen Nutzung sprechen.

Allerdings sollte vor Einleitung des Verfahrens ein im Familienrecht tätiger Rechtsanwalt gemeinsam mit Ihnen genau überprüfen, wie es um die konkreten Erfolgsaussichten eines solchen Antrags steht. Dieser Rechtsanwalt könnte Sie dann auch im etwaigen Verfahren vertreten.

Es kann dann hinsichtlich der Erfolgsaussichten auch darauf ankommen, ob gemeinsame Kinder vorhanden sind.

Sind keine gemeinsamen Kinder vorhanden, so sprechen im Übrigen Ihr Eigentum an der Wohnung, Ihr dort vorhandener Firmensitz sowie tätliche Übergriffe Ihrer Ehegattin argumentativ für Sie.

Auf der anderen Seite könnten eine (psychische) Erkrankung Ihrer Ehegattin sowie die falschen Darstellungen Ihrer Ehegattin in der Vergangenheit gegen Sie sprechen.

Insgesamt ist in Ihnen daher wie bereits erwähnt dringend anzuraten, vor Ort einen im Familienrecht tätigen Rechtsanwalt aufzusuchen und mit diesem die Erfolgsaussichten einer Wohnungszuweisung zur alleinigen Nutzung sowie das weitere Vorgehen eingehend zu erörtern.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen trotzdem bereits weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

- Ivo Glemser -
Rechtsanwalt

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