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Fragestellung = Beleidigung ?

13.02.2013 20:20 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


21:06

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgende Frage:

Ich habe gestern mich mit einem Kollegen und einer Kollegin Unterhalten dabei ging es um die Ausbildung bei einem Arzt die der Kollegin.
Nun sagte ich bzw. wollte eine Witz machen:
"Stimmt das, dass du dich hoch geschlafen hast ?"

Dieses faste diese Kollegin aber nicht als Spaß auf sondern als Angriff. Jetzt ging Sie wegen diesem zum Niederlassungsleiter und auch zu unserem Ethikbeauftragten wegen diesen "schlechten" Scherz.

Kann ich nun wegen sowas eine Kündigung oder Abmehnung bekommen ? Bzw. was kann nun um schlimmsten Fall passieren ?

Auch finde ich es nicht nett das seitdem hintenrum geredet wird und diese Frage als Beleidigung gegen Sie selber herum erzählt.

13.02.2013 | 20:46

Antwort

von


(2278)
Damm 2
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Sehr geehrter Ratsuchender,


zunächst sollten Sie vorsorglich nochmals deutlich machen, dass Sie diese Äußerung gar nicht ernst gemeint haben, so dass dann in der Scherzerklärung keine Beleidigung zu sehen ist, die arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.


Sollte Ihrer Tätigkeit allerdings in einer kirchlichen Einrichtung ausgeübt werden, könnte dieses insoweit eine etwas andere Bewertung nach sich ziehen, da dann in der Vollziehung des außergerichtlichen Geschlechtsverkehrs eine Verletzung von Werten und Normen zu sehen sein könnte, die der Arbeitgeber nicht hinnehmen muss. Eine Abmahnung wäre dann sicher, eine Kündigung durchaus möglich.


Natürlich ist die Reaktion der "Kollegin" total überzogen und nicht nachvollziehbar. Aber in jeder Berufsgruppe gibt es offenbar "Deppen", die zwar gerne austeilen, aber nicht einstecken können. Da muss man gar nicht weit schauen, um solche Zeitgenossen zu finden. Die stellen sogar Strafantrag gegen Kollegen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
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Rückfrage vom Fragesteller 13.02.2013 | 20:57

Hallo Herr Damm,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich hab das mit Ihr selber noch am selben Tag klären wollen, jedoch wollte Sie keine Entschuldigung annehmen und hat mir sogar gesagt ab heute "Sie".

Ich hab nur Angst da ich befristet bin "noch" und eigentlich in eine unbefriste Arbeitsvertrag komme das nun scheitern kann.

Da dies nun der Betriebsrat / Niederlassungleiter und auch der Personalchef von dieser Dame per Email erhalten hat.
(Keine Kirche. Ist eine größere Firma mit vielen Betrieben.

Würde so eine Scherz - Fragestellung eine Abmahnung rechtfertigen oder sogar eine Kündigung ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.02.2013 | 21:06

Sehr geehrter Ratsuchender,


eine solche Scherz-Fragestellung ohne Beleidigungsabsicht wird keine wirksame arbeitsrechtliche Abmahnung oder gar Kündigung nach sich ziehen können.

Sollte so etwas gleichwohl versucht werden, sollten Sie dagegen vorgehen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Ergänzung vom Anwalt 14.02.2013 | 15:00

Sehr geehrter Ratsuchender,


ein Kollege hat mich eben auf einen erschreckenden Tippfehler meinerseits hingewiesen:

Es muss natürlich nicht

außergerichtlichen Geschlechtsverkehrs

sondern

außerehelichen Geschlechtsverkehrs

heißen. Sorry.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

ANTWORT VON

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