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Fragen zum Kindesunterhalt

23.04.2009 17:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Ich habe 3 Kinder (21, 19, 14 Jahre). Bei der Scheidung im Jahre 2003 bekam ich für alle Kinder einen Titel.

Bis jetzt hat der Vater anstandslos den Unterhalt bezahlt.

Das älteste Kind studiert bereits, das 2. Kind macht gerade sein Abitur.

Bei einem Telefonat vor 4 Wochen , hat der Vater angekündigt, das seine Firma mit Verlusten arbeitet. Seit dem ist er nicht mehr telefonisch erreichbar.

In diesem Monat hat er keinen Unterhalt gezahlt. Gemeinsam haben wir allerdings unserem ältesten Sohn eine Wohnung in Aachen finanziert. Leider bin ich nicht in der Lage, diese finanzielle Last über längere Zeit alleine zu tragen.

Ich bin als Kosmetikerin selbständig und seit 3 Jahren in einer 2. Ehe verheiratet. Mein jetziger Mann muss allerdings auch für 3 Kinder Unterhalt bezahlen.

Für meinen jüngsten Sohn läuft der Titel bis zum Jahr 2012.
Wie kann ich seine Ansprüche geltend machen?
Wie sieht es mit den beiden volljährigen Kindern aus?

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Basis Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworte.

Sofern für die Kinder ein vollstreckbarer Titel vorliegt, kann daraus unmittelbar die Zwangsvollstreckung betrieben werden, ohne dass vorher eine gerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden muss.

Die Zwangsvollstreckung kann durch einen Anwalt veranlasst werden - auch ich kann dies gerne für Sie übernehmen.

Was die beiden volljährigen Kinder angeht, gilt grundsätzlich das Gleiche, wenn die Titel nicht bis zur Volljährigkeit befristet sind, was üblicherweise der Fall ist. Denn mit Eintritt der Volljährigkeit haften *beide Elternteile*, als auch Sie, auf Zahlung von Barunterhalt entsprechend ihren Einkommensverhältnissen. Der bei der Scheidung titulierte Kindesunterhalt müsste also für die beiden volljährigen Kinder neu berechnet werden - liegt ein unbefristeter Titel vor, kann der Kindesvater die Abänderung des Titels verlangen.

Es sollte hier also zunächst geprüft werden, welche Ansprüche aus den Titeln bestehen und inwieweit diese nun den geänderten Umständen anzupassen sind - dazu wird eine Neuberechnung des Unterhalts erforderlich sein.

Ich empfehle Ihnen also die Unterhaltstitel einem Anwalt zur Prüfung vorzulegen und die entsprechenden Schritte einleiten zu lassen - also Vollstreckung bzw. Neuberechnung auf der Grundlage einzuholender Auskünfte über das Einkommen des Vaters und Ihres Einkommens.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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