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Fragen zu einer Anwaltsrechnung.

08.11.2009 10:54 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Hallo,
ich habe mich kürzlich mit folgenden Problem bei ihnen Informiert:
http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=77642

Ich habe diesen Fall am24.10.09 an die Kanzlei Scheffler weitergeleitet:
Von dort an hörte ich nichts mehr von diesem Anwalt und fand gestern eine Rechnung in in meinem Briefkasten für Leistungen in Höhe von 1581,15€.

Dabei geht es um einen Leistungszeitraum:26.10.2009 - 5.11.2009
Gegenstandswert 10500€
999,40€ 1,9 Geschäftsgebühr gem nr2300 vv rvg
683,80€ 1,3 Verfahrensgebühr 1.Rechtszug gem Nr 3100 vv rvg
-394,50@€ Anrechnung der Geschäftgebühr i.h.v.0,75
40,00€ PAuschale für Post und Telekommunikation nr 7002
Netto 1,328,70€
252,45€ 19% umsatzsteuer gem nr 7008
Gesamtbetrag 1581,15€

Mit 450 Euro hätte ich die Forderung vom Gegner bezahlen können und wäre so mit ihm erstmal quitt. Da ich aber keinerlei Informationen oder anrufe von meinem Anwalt bekommen habe finde ich das etwas komisch. Kommen nun 100% keine Weiter Forderungen auf mich zu oder ist das nur eine Zwischenzahlung ?
und Warum sind 10500 Euro gegenstandswert ? es wurden 450 gefordert. die 10500 wären die Strafe bei mißachtung der schreibens gewesen ?

über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage darf ich wie folgt beantworten:

Sie sagen, sie hätten den fall an die Kanzlei weitergeleitet und dann nichts weiter gehört ?

Dann sollten Sie erst einmal Aufklärung verlangen, welche Tätigkeiten die Kanzlei erbracht hat.

Die Gebühr nach Nr. 2300 RVG ensteht für die aussergerichtliche Vertretung. Der Gebührenrahmen beträt 0,5 bis 2.5. Die Regelgebühr beträgt 1, 3 für einen "normalen Vertretungsaufwand ". Eine Gebühr von 1,9 bedarf daher näherer Begründung.

Die Gbühr nach Nr. 3100 VV RVG betrifft die Gebühr für Vertretung im gerichtlichen Verfahren. Sie müssten also in ein gerichtliches Verfahren verwickelt worden sein.

Der Gegenstandswert in Abmahnsachen kann schon bei 10000 EUr liegen. Dies ist nicht ungewöhnlich.

Sie sollten aber auf jeden Fall einen Tätigkeitsnachweis und eine Begründung für den erhöhten Ansatz von 1,9 fordern. Ohne dass ein gerichtliches Verfahren stattgefunden hat, schulden Sie die zweite Gebühr nicht.

Ich hoffe , Ihre Fragen damit beantwortet zu haben.




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