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Fragen zu Kosten


29.09.2005 17:57 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag!
Handwerker hat schlechte Arbeit an Gewerk ausgeführt.
Rechnungsausgleich wurde teilweise zurückgehalten. Es kam zum
Prozess der mit Vergleich endete. - Sowie Gerichtskostenaufteilung 3/4 zu meinen Lasten

Frage : Es wurde ein Sachverständiger vom Gericht bestellt.
Dieser wurde von mir zu 100% bezahlt. Richtig?
Zählt hier auch 3/4 Regelung wie oben?

Frage : Fragen von mir an meinen Anwalt (wg. Klärung dieser
u. anderer Fragen)trotz unzähliger Aufforderungen
bleiben stets unbeantwortet. Wie verhalte ich mich?

Frage : Ohne mein Wissen erschien bei einem Termin ein Unter-
anwalt meines Anwalts aus einer fremden Kanzlei.Musste
ich dies akzeptieren genauso wie seine Kostenrechnung
incl. Postauslagen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.
MfG

29.09.2005 | 18:34

Antwort

von


221 Bewertungen
Eiermarkt 2
30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
Web: www.hellmannundpaetsch.de
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

für Ihre Online-Anfrage bedanke ich mich zunächst und beantworte sie unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt:

1.
Dies hängt vom Vergleich ab. Aber wenn dort einen entsprechende Kostenregelung getroffen wurde (3/4 zu Ihren Lasten), muss dies grds. auch bei den Gutachterkosten berücksichtigt werden.

2.
Sie können, wenn dies entsprechend nicht vom RA erklärt wird, überlegen, einen anderen Kollegen zu beauftragen und dann den Kollegen für die dann anfallenden Kosten in Regreß zu nehmen. Dies wäre aber Tatfrage.

3.
Generell haben Sie, wenn dies nicht anders vereinbart wurde, auch einen Unterbevollmächtigten hinzunehmen (wenn z.B. wegen zu großer Entfernung entsprechendes notwendig war). Weitere Kosten dürfen Ihnen aber, soweit darauf nicht explizit hingewiesen wurde, grds. nicht berechnet werden.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

<A href="http://www.anwaltskanzlei-hellmann.de">www.anwaltskanzlei-hellmann.de</A>
<A href="mailto:mail@anwaltskanzlei-hellmann.de">E-Mail an Rechtsanwalt Hellmann</A>


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 20.10.2005 | 19:10

Sehr geehrter Herr RA Hellmann, 20. Oktober 2005

nachdem ich Ihre Antwort erhalten habe, hatte ich meinen Anwalt aufgefordert, mir mitzuteilen, wann und auf welche Weise ich mein 1/4 von € 1.500 der Sachverständigenkosten erhalte.

Der genaue Wortlaut des Vergleichs lautete.
1. Die Beklagten verpflichten sich, zur Abgeltung der Klageforderung an die Klägerin über die gezahlten Beträge hinaus noch € 3.300 zu zahlen.
2. Es sind alle in diesem Verfahren geltend gemachten gegenseitigen Ansprüche erledigt.
3. Von den Kosten des Rechtsstreits tragen die Klägerin 1/4 und die Beklagte 3/4.

Gleichfalls teilte ich meinem Anwalt mit, dass ich nicht gewillt bin, außer 10/10 Verhandlungsgebühren 2 x Post- u. Telekommunikationskosten gem. § 26 BRAGO ( mein Anwalt mit 2x 10/10 Verhandlungsgebühren und € 20 sowie Unteranwalt mit 1 x 10/10 Verhandlungsgebühr und € 20 ) zu zahlen.
Übrigens hat jetzt der damalige Unteranwalt in die Kanzlei meines Anwalts gewechselt. Er ist auch der Betreiber der Kostenfestsetzungen, da stets die Vermerke f.d.z.Z. verreisten RA .... unterzeichnet wurde.

Auf meine Schreiben zu dem 1/4 der Sachverständigengutachtenkosten wird absolut nicht eingegangen, genausowenig wie auf den doppel BRAGO-Posten von 2 x € 20.
Auch ist mein Anwalt total von der Bildfläche verschwunden, trotz unzähliger Male sich doch einmal zu melden, läßt er sich immer verleugen, ruft nie zurück, geschweige nimmt in keinster Weise schriftlich auf meine Anliegen Stellung.

Dafür habe ich nun heute vom hiesigen Amtsgericht einen Kostenfestsetzungsantrag bekommen.
Geändert hat sich nichts. Es sind weiterhin beide RG ( mein Anwalt und auch die RG des Unteranwalts mit € 20 belastet). Darüberhinaus wurde mir nun noch eine wahrscheinlich irrtümlich beigefügte RG aus einem anderen Prozess angelastet, die absolut nichts mit mir zu tun hat !!

Frage: Wie soll ich mich verhalten ? Bin ich wirklich bei dem Vergleich auf der sicheren Seite, so daß mir 1/4 der Kosten der Sachverständigenrechnung zustehen ?
Kann ich darauf bauen,das ich für den ungewollten Unteranwalt die € 20 nicht zahlen muss ?
Oder kann ich einfach die RG/RG`n kürzen ( € 20 und 1/4 Sachverständigenkostenrechnung) ?

Mit freundlichem Gruß
gez. Liebscher

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.10.2005 | 14:46

Sehr geehrter Fragesteller,

soweit eine gerichtliche Kostenfestsetzung irrtümlich (trotz der 75/25 % Quote) vollständig zu Ihren Lasten vorgenommen wird, müssen Sie insoweit eine sofortige Beschwerde erheben. Auch bei Untätigkeit des Anwalts sind Sie ansonsten zur Zahlung verpflichtet.

Nach Rechtslage zu Zeiten der BRAGO mussten sie jeweils eine 10/10-Gebühr für Verfahren, Verhandlung und Beweisaufnahme führen. Von daher werden Sie nicht umhin kommen, den Betrag so oder so zu bezahlen. Von daher sehe ich auch kein Problem mit der Gebühr des Unterbevollmächtigten. Allerdings dürfen die Postauslagen (20,--) nur einmal abgerechnet werden, da haben Sie recht.

Mangels Möglichkeit, unter Berücksichtigung des niedrigen Einsatzes, hier nun die gesamte (nicht einmal vorliegende) Kostenfestsetzung zu prüfen (s. Hilfebutton), kann ich abschließend ansonsten nur empfehlen, die Festsetzung unverzüglich von einem Kollegen Ihres Vertrauens überprüfen zu lassen. Ansonsten würde ich wegen der Gebührenrechnung die Einholung eines Kammergutachtens empfehlen. Mailen Sie mir einfach Ihren Wohnort, dann kann ich Ihnen die für Sie zuständige Anwaltskammer gerne nennen.

Hochachtungsvoll

RA Hellmann

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